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শেখ মুজিবকে হত্যার পর প্রথম কয়েক মাসের বাংলাদেশ

অনেক প্রকল্পের অপমৃত্যু হয় বিশেষত আমার কাজের পরিকল্পনার বড় অংশই আঁতুড়মৃত। আজ থেকে তেরো চৌদ্দ বছর আগে এরকম একটি প্রকল্প হাতে নিয়েছিলাম, পরিকল্পনা ছিল ১৯৭৫ সালের ১৫ই আগস্ট থেকে ১৯৭৬ সালের ২৬শে মার্চ পর্যন্ত বাংলাদেশের দিনগুলোকে লেখার চেষ্টা করা, দেখার ও দেখানোর চেষ্টা করা শেখ মুজিব হত্যার পর বাংলাদেশের প্রথম কয়েক মাসের রাষ্ট্রিক প্রশাসনিক সামরিক রাজনৈতিক অর্থনৈতিক সামাজিক পরিস্থিতি। কিন্তু কিছুই হয়ে ওঠে না আর, ওই একেবারে প্রথমেই মুহাম্মদ হাবিবুর রহমানের বাংলাদেশের তারিখ বইয়ের ওই সময়টা দাগিয়ে রেখেছিলাম, আজো সেটাই পড়ে আছে একমাত্র পদক্ষেপ হয়ে।

ich habe keine Schublade: Peter Handke

Interview Peter Handke zieht es nach Afrika, aber was soll er dort? Ins ehemalige Jugoslawien fährt er immer noch oft

Jan C. Behmann, Mladen Gladić | Ausgabe 34/2018

Von Paris nach Chaville kommt man mit dem Regionalzug. Touristen fahren weiter nach Versailles. Der Bahnhof ist menschenleer, die Schalter sind geschlossen. Fünf Gehminuten entfernt, an einer Ausfallstraße, wohnt Peter Handke, das Haus ist etwas von der Straße zurückgesetzt, am Ende einer kleinen Allee. Der Schriftsteller (75) ist draußen, er bemerkt uns, noch bevor wir die Klingel am Gartentor betätigen. Kaffee unter den Bäumen, in einem hängt eine Bratpfanne, auf dem Tisch vor uns Stifte, Federn und Bücher mit Wasserschäden. Handke spricht darüber, was er gerade liest, Erzählungen des serbischen Schriftstellers Dragoslav Mihailović, die dieses Jahr im Leipziger Literaturverlag erschienen sind. Mihailović hat zwei Jahre in Gefangenschaft auf der Adriainsel Goli otok verbracht, wo sich seit 1949 das berüchtigte Umerziehungslager Tito-Jugoslawiens befand.

Zu Fuß geht es zu einem kleinen Restaurant an einem Weiher am Waldrand. Es sind nur ein paar Minuten. Handke pflückt Erdbeeren aus einem Hochbeet, die er uns gibt, erzählt von den Portugiesen, die die Kneipe betreiben, an der wir gerade vorbeigehen. Im Restaurant begrüßt der Wirt ihn als Maître. Am Ende werden wir fast fünf Stunden mit Peter Handke verbracht haben.

der Freitag: Kommen manchmal Leserinnen oder Leser zu Ihnen und klopfen ans Gartentor?

Peter Handke: Schon, ja, zwei- bis dreimal im Jahr kommt das vor.

Wie reagieren Sie dann?

Freundlich. Ich bin eigentlich für die gute Meinung. Dass jemand es gut meint. Irgendwer hat gesagt, dass Kunst das Gegenteil von gut gemeint sein soll. Ich finde, dass sie auch gut gemeint sein soll. Auch. Dann freue ich mich. Aber nach fünf Minuten sag ich dann: „Kommen Sie gut nach Hause.“

Und was sagen die?

Die sind total baff, dass es mich gibt. Dass es mich noch gibt.

Wollen die den Menschen oder den Schriftsteller treffen?

Ein Schriftsteller ist doch ein Mensch, oder? Aber ein Schriftsteller ist nicht harmlos, er ist ein Dämon – hauptsächlich im guten Sinne.

Ist das eine Heimsuchung?

Nicht für mich. Ich stehe, nein, ich sitze zu meiner Dämonie.

Was soll aus Ihrem Haus werden, wenn es Sie nicht mehr gibt?

Eigentümer zu sein ist furchtbar, und zugleich besteht man darauf. Ich will meinen Grund und Boden verteidigen. In meinem Haus soll später kein Steuerberater wohnen. Und sicher wird da später mal ein Steuerberater wohnen, aber dann bin ich nicht mehr zuständig.

In Roger Willemsens Haus können jetzt Stipendiaten schreiben. Könnten Sie sich das vorstellen?

Nein, in meinem Haus soll nur ich schreiben. Der Nachwuchs soll woanders schreiben. Im Freien. Oder bei der Mama.

Wie ist es, wenn Kinder erwachsen werden und man sie nicht mehr wiedererkennt?

Ja, das ist eine Sauerei.

Wie reagiert man dann?

Die sollen woanders schwimmen. Die sollen nicht bei mir läuten, die haben bei mir nichts mehr zu holen. Man entzweit sich im Leben. Ibsen würde ein tolles Stück schreiben.

Gibt es einen Text über diese Entzweiung?

Müsste man eigentlich schreiben, das ist eine Theatersache. Wie große Liebende als Vater, Mutter, Kind sich entfremden, ohne dass es eine Schuld gibt.

Ohne Rebellion?

Ja. Wie in einem Roman von Maxim Gorki, da rennt einer am Ende mit dem Kopf gegen den Felsen.

Weil es dabei nichts zu verstehen gibt?

Ja, das nennt man Aporie. Es gibt keinen Weg mehr. Und man denkt, das war doch was ganz Großes, und wo ist das Große geblieben?

Die meisten würden sich behelfen mit Verstehensversuchen.

Sicher. Da gibt’s sicher Experten noch und nöcher. Ist ja auch richtig so.

Weil es hilft?

Na jedem seinen Markt, nicht wahr? Ja, es hilft, es soll aber nicht helfen, man soll sich dem aussetzen. Deswegen ist man ein Schreibender. Sich dem aussetzen, was kommt, keine Erklärung, keine rationale. Aber das bringt auch nichts. Was bringt denn Schmerz? Eine Art von Selbsthass. Selbstzorn eher.

Sind Zorn und Hass zwei verschiedene Dinge?

Zorn ist gut. Zorn ist eine Art Liebe. Zorn ist Form. Hass ist formlos. Spinoza würde Ihnen das super auseinanderdefinieren. Nein, Zorn ist etwas Herrliches.

Wollen Sie denn hier wohnen bleiben?

Es ist ein Dilemma! Manchmal überlege ich, das Haus zu verkaufen und noch mal auf Wanderschaft zu gehen wie vor 30 Jahren. Es zieht mich manchmal nach Afrika. Aber das ist Unsinn, als ob ich dort ein neuer Mensch werden könnte. Und wie soll man so ein Haus ausräumen? Wie die Bücher liegen, wie die Fotos liegen, die man macht mit der Wegwerfkamera. Die Bilder von Freunden, die Maler waren, sind nicht gehängt, die lehnen da.

In der Stadt wollen Sie nicht wohnen?

Nie mehr! Man muss sich da immer entschuldigen, dass man lärmempfindlich ist. Es sollten sich eher die entschuldigen, die nicht lärmempfindlich sind. Das sind keine Menschen für mich!

Fahren Sie trotzdem gerne nach Paris?

Ja. Paris ist immer noch die Stadt der Städte.

Haben Sie eine Lieblingsecke?

Ja, das 15. Arrondissement. Pont Mirabeau, da gibt’s ein sehr schönes Gedicht von Apollinaire: „Sous le pont Mirabeau coule la Seine“, da fließt die Seine, „et nos amours“, und unsere Lieben. Da steig ich aus und häng rum. Ich streune.

Wie ein Kater?

Nein. Der Rolf Dieter Brinkmann hat immer „tappern“ gesagt. Der hatte auch so eine Gestalt zum Tappern. Dicklich, zugleich dämonisch. Der Orson Welles der Lyrik. Manchmal denke ich mir: „Du hättest Werbetexter werden sollen.“

Lesen Sie noch Zeitungen?

Keine, außer den Lokalnachrichten, den Parisien und L’Équipe, das ist die Sportzeitung.

Fernsehen oder Radio?

Nein. Manchmal, wenn Fußball ist, aber nie allein. Ich habe einen Fernseher, der ist aber seit fünf Jahren defekt. Es ist keine Angeberei. Keine Ideologie.

Warum lesen Sie keine Zeitungen mehr?

Ich war zeitungssüchtig, furchtbar! Aber jetzt nicht mehr. Es deprimiert mich, wenn ich die Seiten umblättere. Das tut mir nicht gut.

Liegt es daran, dass die Medien Sie schlecht behandelt haben?

Da müssen Sie einen Psychologen fragen. Mein eigener Psychologe in mir sagt: „eher nein“.

Meint der es gut mit Ihnen?

Nicht immer.

Interessieren Sie sich denn für Psychologie?

Es amüsiert als Spiel. Wie Horoskope. Im Parisien gibt’s hinten Wetter und Horoskop. Da steht immer „Moral im Schwinden“ bei mir.

Haben Sie auch aufgehört, sich für Politik zu interessieren?

Ich habe mich nie wirklich für Politik interessiert und bin da ein Stümper. Was in Österreich vorgeht, weiß ich nicht.

In Deutschland?

Ein bisschen mehr.

Der österreichische Bundeskanzler ist sehr jung.

Ja, sein Gesicht sieht aus wie so eine Maske, die sich Kinder überziehen, um wie ein Bankräuber auszusehen.

Ist Frankreich Ihre Heimat?

Nein, das gehört sich auch nicht. Man ist nirgendwo zu Hause. Der Goethe ist manchmal zu Hause am Busen einer Frau. Warum nicht, für Momente. Das Wort Heimat darf man nicht gebrauchen.

Warum?

Es kommt auf die Grammatik an. Es kann ein Mensch einen Ausruf haben: „Mann, oh Heimat!“ Aber mit der Heimat Ideologie zu machen, ist das Schlimmste überhaupt. In Österreich habe ich das erlebt, von Kind auf. Die Ideologie der Heimat ist ein Teil des Nazitums. Mit der Heimaterpressung: „Du hast kein Heimatgefühl“, setzen die einen unter Druck.

So wie einen Deserteur?

Ja. Die Philosophin Simone Weil sagt, andere zu entwurzeln, ist eins der schlimmsten Verbrechen, aber sich selbst zu entwurzeln, ist eine Errungenschaft. Manchmal hab ich ein paar Luftwurzeln. Manchmal sogar ein bisschen Erdwurzeln, aber es ist alles Illusion.

Verstehen Sie, dass Menschen Angst haben, ihre Heimat zu verlieren?

Ja, dass sie den Ort verlieren. Leute leben von Orten. Manchmal verstehe ich sogar Franzosen, die in Vororten leben, wo nur noch junge Araber sind. Man macht sich lustig über sie in linken Zeitungen und sagt: „Das sind alles Le-Pen-Leute.“

Sind das nicht alles Le-Pen-Leute?

Nein. Das hat mit dem Ort zu tun, wo man lebt, wo man arbeitet, wo man seine Kindheit verbracht hat. Natürlich gehen die Orte flöten. Das Flöten ist kein schöner Ton manchmal. Das tut einem weh. Ich kann die Leute zwar nicht verstehen, aber mitfühlen.

Was fühlen Sie da?

Den Zorn und die Enttäuschung, dass es diesen Ort, der das Vaterland oder das Mutterland verkörpert hat, nicht mehr gibt. Im Französischen gibt es kein Wort für Heimat. Es ist ein Ort. In einem Gedicht sagt Goethe – er ist ja ein furchtbarer Lyriker: Durch die Liebe wird aus einem Raum ein Ort. Es ist nicht nur Gewohnheit, die entsteht ja auch durch Zuneigung. Es ist ein großes Drama heute. Eigentlich müsste ein Dramatiker ein Stück schreiben über so einen Menschen, der Amok läuft, weil er seinen Garten verliert. Muss ja kein Garten sein.

In Deutschland würde man so jemanden wahrscheinlich Nazi nennen.

Sicher, aber das würde man halt so darstellen. Aber wenn das ein richtiger Dramatiker wäre, der das fühlt, was Gerechtigkeit ist, würde das niemand sagen. Immer gibt’s Leute, die auf oberflächliche Töne ansprechen. Das ist immer die Mehrheit.

In Deutschland haben Menschen Angst, dass ihnen von ihrer Heimat etwas weggenommen wird. Durch die, die ihre Heimat verloren haben,

Locken Sie mich nicht aufs Glatteis. Da mische ich mich nicht ein. Ich spreche von meinem Mitfühlen für manche französische einzelne Menschen, die eigentlich Einzelne sind, aber in ihrer Vereinzelung wahrscheinlich eine Partei suchen, mit der sie überhaupt nicht einverstanden sind. Viele vom Front National oder wie auch immer er jetzt heißt sagen ja, sie haben nichts mit der Partei zu tun, aber aus Protest wählen sie sie.

Viele wählen die AfD. Sind das auch Protestwähler?

Das müssen Sie wissen. Ich müsste jemanden vor mir haben.

Und dann?

Das dürfte nicht inszeniert sein, das müsste zufällig sein, irgendwo würde ich aussteigen und in irgendeine Kneipe gehen, sagen wir in Ostdeutschland. Ich würde dann unwillkürlich zuhören und dann, ich weiß es nicht, würde ich ein Gefühl dafür bekommen.

Woher kommt aber dieser Hass der Leute?

Hass ist doch ein Lebenszeichen.

Wie wenn man im Stau steht?

Das ist doch kein Hass. Das ist vielleicht ein Widerwille. Hass ist Hass. Hass ist etwas wirklich Seltenes. Vielleicht kann man Widerwillen empfinden. Unmut.

Vor Kurzem wurde hier in Frankreich gefordert, den Koran von gewaltverherrlichenden Passagen zu bereinigen.

Aber der Koran ist wie das Alte Testament: eine furchtbare Melange von herrlichen Geschichten. Mit jüdischem Nationalismus, ist doch klar. Dann müsste man das Alte Testament auch bereinigen. Das ist eine Verherrlichung des Judentums. Warum nicht, oder?

Das heißt, dass Sie den Koran nicht als Gefahr sehen?

Da ist furchtbares Zeug auch. Aber so ist es halt. Sogar Jesus sagt im Neuen Testament manchmal hochmütig: „Oh, jetzt hab ich auch unter den Samaritern einen guten Menschen gefunden.“

Sind Sie praktizierend gläubig?

Jaja. Ich bin ein Praktizierender des Gottesdienstes.

Des katholischen?

Ja. Ich glaube an den Gottesdienst. Aber wenn das Glaubensbekenntnis kommt, kann ich nicht mitbeten.

Woran glauben Sie dann?

Das ist wunderbar. Jedes Atom des Menschen geht da mit.

Eine Gemeinschaft entsteht?

Unbedingt. Wir gehen hier mit den Schwarzen zur Messe, das ist einfach eine Fröhlichkeit. Die Atome leben auf.

Durch das Ritual?

Nein. Das sagt einfach alles, was der Mensch ist. Man weiß nicht, was wird, aber für den Moment ist es gut. In meinem Buch Die Obstdiebin gibt es eine Messe im Freien. Da gibt’s Hundertjährige und da kommt eine junge Frau und die Hundertjährigen sind so belebt, dass einer dem anderen auf den Hintern haut vor lauter Freude, die Frauen hauen den Männern auf den Hintern. Aber drei Stunden später rast einer der Hunde mit dem Auto auf der Landstraße und fährt dann Menschen um.

Es gab immer wieder Terroranschläge mit Autos, auch hier.

Wo wollen Sie da hin? So ist es. Man vergisst es nicht. Aber man kann ja nicht den ganzen Tag damit rechnen.

Wie stehen Sie denn zur Polizei?

Nicht gut.

Haben Sie Angst vor Polizisten?

Nein, ich mag die nicht. Manchmal mag ich die so aus der Ferne. Ich sag immer: Polizisten sind so wie die Frauen. Wenn man sie braucht, sind sie nicht da, wenn man sie nicht braucht, sind sie da.

Es herrscht immer noch Ausnahmezustand.

Das ist ja auch richtig so. Es ist ja furchtbar.

Man sieht in Paris schon ziemlich viel Staatsgewalt.

Ist auch richtig so. Es soll ja auch so sein. Aber es ist nie jemals geschehen bis jetzt, dass das verhindert wurde. Kein Polizist hat jemals in Frankreich einen Tod verhindert.

Empfinden Sie eine Gefahr?

Die Gefahr wird immer größer.

Von wem geht sie aus?

Nicht von mir. Ich denke immer, vielleicht habe ich den Mut, wenn … Manchmal stehe ich in der Metro und manche Leute steigen mit solchen Augen ein …

Sind Sie schon einmal angegriffen worden?

Nein. Nie.

Speist sich denn Islamophobie aus Hass?

Es kommt darauf an, was man sagt. Es ist ja keine Phobie. Phobie heißt ja Furcht.

Es ist keine Furcht, sagen Sie?

Es ist sicher gemischt. Furcht. Dummheit. Ich bin neulich in dem Vorortzug gefahren. Da saß ein junger Mann mit Bart, ein Schwarzer, und las die Geschichte der Propheten. Er saß mir gegenüber und dachte wahrscheinlich, mein Gott, da sitz ich jemand Weißem gegenüber. Ich hab immer zugeschaut, wie er die Koranzitate kopiert hat, mit solch einer Virtuosität, ich hab immer mehr zugeschaut. Irgendwann einmal hab ich mir ein Herz gefasst, ihn zu fragen, wie kommt er dazu, das da zu lesen?

Wie hat er reagiert?

Er hat so eine Freude gehabt, dass er mir das erzählt hat, wie ein Franzose ihm das beigebracht hat, dem Schwarzen aus Mali. Und er hat mich gefragt, ob ich auch Araber wäre. Damals war ja gerade der Ramadan und man hat gesehen, dass er nichts gegessen hatte, dann haben die immer diese leuchtenden Augen, aber dann haben die einfach nur Hunger.

Was hat Sie dazu gebracht, den Mann anzusprechen?

Ich hab gedacht, ich sag ihm das jetzt, damit er keine Angst mehr hat, damit er sieht, ich bin ein ganz anderer. Ich hab gesagt, da steht ja was auf Arabisch, und ich hab ihm das entziffert. Das wird jetzt nicht die Welt ändern. Aber vielleicht doch. Am Ende hätten wir uns fast umarmt. Ich bin ja eigentlich ein furchtbar scheuer Mensch.

Ist körperliche Nähe schwierig?

Ja. Ich bin vom Internat.

Was heißt das?

Ich hab nie was mitbekommen im Internat von Körpern und so weiter, nie. Ich war einfach trottelig, ich war einfach woanders. Die anderen erzählen mir immer, was da war mit Küchenmädchen oder untereinander. Ich hab nichts erlebt.

Weil sie naiv waren?

Vielleicht, ja, ein Baby auch. Sie müssen ja verstehen, wir kamen aus Berlin, mit zwei Jahren war ich in Kärnten und dann im Nachkriegsberlin, immer hin und her, immer. Und dann wieder auf dem Land, bei meinem Großvater, und dann im Internat. Ein Hin-und-Hergerissen-Sein.

Wie war das?

Im Internat? Ich hab einfach unheimlich geheult. Nicht nur wegen der Mutter, sondern wegen dem Ort. Ich hab unglaubliches Heimweh gehabt.

Haben Sie bis heute Heimweh?

Nein.

Wissen Sie, wer Christian Kracht ist?

Ja, ungefähr. Ein schlauer Bursche.

Kracht hat vor Kurzem öffentlich gemacht, dass er als Kind in einem Internat sexuell missbraucht worden ist. Das sei ihm sehr viel später erst bewusst geworden.

Ich will das nicht mehr hören. Er sagt, er hat das nicht wahrgenommen? Das passt in die Zeit, in die Aktualität.

Ja, das sei ihm erst im Zuge der #metoo-Bewegung bewusst geworden.

Ich kann es nicht mehr hören. Die Frauen, die da die Männer anflammen, und dann beschweren sie sich. Nein, nicht die Frauen, Blödsinn, die Frau ist etwas Großes. Sicher haben große Teile ein Recht, das zu sagen. Aber es gibt viele, die das ausnutzen noch und noch. Das finde ich skandalös. Den Ramadan …

… den Islamwissenschaftler Tarek Ramadan?

Ja, der Tarek Ramadan, der jetzt verhaftet worden ist. Ich bin nicht sicher, da ist große Rache dabei.

Über Sexualität haben Sie eigentlich nie geschrieben.

Nein, da gibt es nichts zu schreiben.

Warum?

Ich will das nicht, das widert mich an. Im Kino schaue ich bei diesen Szenen weg. Ich finde, da erniedrigt man die Zuschauer und die Darsteller. Ich finde das verboten. Wenn ich ein Diktator wäre, würde ich das sofort verbieten.

Sind Sie prüde?

Vielleicht? Nein. Wie Sie wollen.

Es gibt große erotische Literatur.

Ja. Ich lese gerade Goethes Gedichte, wo dauernd die Liebchen vorkommen, das ist ein Sexenthusiast. Das ist ein Vorläufer von Henry Miller. Henry Miller ist ein unglaublich erfreulicher Mensch, als Schreiber auch. Aber Goethes Enthusiasmus für Sexualität ist schlimmer als Henry Miller. Das funktioniert ja nicht als Ideo-logie. Wilhelm Reich kann man ja noch verstehen als Ideologie.

Glauben Sie an die Liebe?

Ich bin ein Epikureer im guten Sinne. Wie Epikur sagt: Die Freundschaft umtanzt den Erdkreis. Aber ich glaube mehr an die Liebe als an die Freundschaft. Die Freundschaft ist eher ein Schwindel. Man muss sich entscheiden für Freundschaft. Liebe kommt und geht von einem zum anderen, wie Conny Francis singt: „Die Liebe ist ein seltsames Spiel, sie kommt und geht von einem zum andern. Sie nimmt zu wenig, doch sie gibt auch zu viel.“

Die heutige Generation plant ihr Leben sehr genau durch.

Wenn man jung ist, denkt man an Glück, aber Glück ist ein Scheiß. Freude ist was anderes. Und zweisilbige Wörter sind schöner als einsilbige.

Aber ankommen, das wollen doch alle.

Natürlich will man das. Das ist auch recht so. Ich bin für Treue, einen festen Partner, aber ich habe es nicht so geschafft.

Ist das ein Versagen?

Nein. Ich habe nicht versagt. Ich bin schwach, der Mensch ist schwach. Der Starke ist der Schwächste auch.

Wann waren Sie das letzte Mal schwach?

Heute noch nicht. Aber gestern!

Was war gestern?

Weiß ich gar nicht mehr. Ah doch, da habe ich eine Nachbarin angeschrien, die hat so Hunde. Abschaum habe ich geschrien …, auf Französisch: „ordure“

Geht die Leute es etwas an, welche Sexualität einer hat? Ob jemand schwul ist oder lesbisch?

Was sollen diese Definitionen? Ich denk immer, es gibt die Eigenschaftswörter, die Hauptwörter und die Zeitwörter. Lesbisch ist ja ein Eigenschaftswort. Aber ich kann mir vorstellen, dass eine Frau mit einer Frau ein Zeitwort hat: lieben. Aber für mich ist da ein großer Unterschied.

Welcher?

Ich sag immer, ich bin kein Schriftsteller, ich schreibe. Dann und wann. Für mich ist alles in den Zeitwörtern drin.

Und die Adjektive?

Die sind genauso fragwürdig. „Homosexuell“, das ist doch lächerlich. Soll ich denn sagen, „Ich bin heterosexuell“? Das ist völlig irrwitzig, dieser Missbrauch der Sprache.

Sind Sie kein Österreicher?

Das ist eine gute Frage. Manchmal, wenn Österreich niedergemacht wird, sage ich, ich bin Österreicher. Als Patriot. Ich mache einen Unterschied zwischen Nationalist und Patriot.

Der wäre?

Wenn mein Land angegriffen wird, dann sage ich, „Ich bin Österreicher“. Es gab mal einen Trainer von AJ Auxerre, der hat mal gesagt, „die Österreicher waren ja immer mit Hitler und wie die gespielt haben“, da habe ich gesagt: „Ich hau dem eine runter.“ Aber ich sag nicht, dass ich Österreicher bin, ohne dass jemand das wissen will. Ich will die Leute nicht damit belämmern.

Was fühlt ein Patriot?

Wenn ich spüre, dass ich Österreicher bin, dann weiß ich, das ist Grillparzer, Ingeborg Bachmann, Paul Celan. Auch Heimito von Doderer, auch wenn der ein Nazi war in der Zwischenkriegszeit.

Obwohl er ein Nazi war?

Er ist früh aus der Partei ausgetreten. Es war eine große Sünde. Das wird er am meisten selbst gespürt haben, denn Sünden, wenn man sie bereut, sind die fruchtbarsten Sachen.

Belastet das Doderers Werk?

Nein. Vielleicht.

In Frankreich gab es gerade wieder Streit über Célines antisemitische Pamphlete.

Céline ist ja wirklich ein hasserfüllter Antisemit. Trotzdem war er ein guter Armendoktor.

Ein guter Schriftsteller?

Ja. Ich mag nicht so schreiben wie er, er ist ein bisschen so ein Arno-Schmidt-Schreiber. Céline ist nichts zum Lesen, das springt einen sofort an. Bei Philip Roth ist es genauso. Das ist meisterhaft, aber nichts zum Lesen. Der schreibt wie ein Conférencier. Das ist für mich nicht Literatur. Ich sage das hart, aber so fühle ich.

Sie sind sehr hart für Ihre Berichte aus Serbien angegangen worden. Es wurde bezweifelt, ob man Ihre Bücher noch lesen könne wie vorher.

Ja, das ist immer der Mechanismus. Man hat mich sogar mit Céline verglichen.

War das schlimm?

Joschka Fischer ist mir viel widerlicher als Céline.

Warum Joschka Fischer?

Joschka Fischer und Marcel Reich-Ranicki sind die schlimmsten Typen der Nachkriegszeit in Deutschland. Und Daniel Cohn-Bendit, das können Sie aufschreiben. Fischer hat überhaupt keine Ahnung von nichts. Essen vielleicht. Ahnung ist die Hauptsache im Leben. Ahnung und Gegenwart.

Sie haben Reich-Ranicki das „übelste Monstrum“ genannt.

Als ich damals bei der Gruppe 47 in Princeton eingeladen war, da waren Uwe Johnson und Günter Grass und vorne saßen diese Pfeifen wie Reich-Ranicki und der harmlosere, auch durch seine Verschrobenheit fast sympathische Walter Jens. Ich hab gedacht: „Wie lassen sich solche Autoren abkanzeln von so einem Stinker?“ Ich habe mich schlecht gewundert, nicht gut. Das war nicht einmal ein Kanzelreden. Das kann ja schön sein. Ich finde jetzt nicht mal die Wörter für dieses falsche Ausholen eines falschen Wissenden über die Literatur. Die Literatur ist ein Geheimnis sondergleichen! Man kann sich ärgern, man stottert dann vor lauter Ärger.

Wird man im Alter nicht milder, was Feindschaften angeht?

Reich-Ranicki werde ich nie verzeihen, was er angerichtet hat.

Was hat er angerichtet?

Er hat die Literatur rationalisiert. Ein Kanon aus dem 19. Jahrhundert, das macht keinen Sinn. Obwohl der manche gute Kritik geschrieben hat … ganz selten, zu dem Botho Strauß zum Beispiel, wie heißen die ersten Prosasachen von ihm? Da geht’s um eine Frau, um eine Frau wirbt er. Ich hab immer den letzten Satz im Kopf. Er wirbt um die Frau und es geht alles schief. Und dann das Ende der Geschichte: „Ich bin noch nicht ganz am Ziel.“ Ich muss immer noch lachen. Ich muss das immer noch manchmal von mir denken. Nicht bei Frauen.

Was hat Reich-Ranicki gesagt?

Da hat er gesagt, das ist eine gute Geschichte. Das hat er gut gesagt. Weil der Botho Strauß da all seine Meinungen und Ideologien vergessen hat und nur eine selbstkomische Geschichte geschrieben hat.

Lesen Sie noch Kritiken?

Ja, wenn sie mir jemand schickt.

Und Briefe von Lesern?

Ich versuche, alle Briefe zu beantworten. Doch manchmal sind die Briefe so schön, dass man sie nicht beantworten kann. Man spürt, das ist ein einmaliger Brief, und das ist überhaupt nicht professionell. Vor Kurzem schrieb mir ein Fräulein mit dem Namen Alexia, wie die Protagonistin in der Obstdiebin: „Ich hab das gelesen, aber nicht nur, weil ich Alexia heiße.“ Nicht einmal eine Antwortadresse war dabei. Das genügt mir. Da steht nur Alexia, Thun, Schweiz.

Über Ihren letzten Roman hat Christine Westermann …

… Wer ist denn das?

Sie ist Literaturkritikerin.

Ist das eine ältere Dame? Da gab’s früher eine andere.

Sigrid Löffler? Iris Radisch?

Nein, die Hübschere.

Elke Heidenreich?

Ja! Die war auch immer gegen mich.

Die sagt auch, nicht jeder solle schreiben und veröffentlichen.

Da bin ich einverstanden. Mein großer Fehler: In Graz hatte ich so Freunde im Studium, wo wir dann das Forum Stadtpark hatten: „Jeder kann schreiben“, hab ich gesagt, und die haben alle dahingestümpert bis zur Pension. Es ist ein riesiger Fehler, Leute zum Schreiben zu ermuntern. Es ist etwas unheimlich Seltenes, ein Schreiber zu sein. Beuys sagt, jeder ist Künstler: Das ist ein völliger Blödsinn. Jeder ist für einen Moment lang ein Künstler. Rimbaud ist ein perfektes Beispiel. Ein 17-Jähriger. Ich kenn viele 17-Jährige, so zwei, drei Wochen lang, da fällt irgendwas vom Himmel. Nur Rimbaud hat das Glück gehabt, dass er klassisch gebildet war, Altgriechisch, Lateinisch – und deswegen hat das so einen Bestand in der Struktur.

Rimbaud hat sehr früh aufgehört zu schreiben.

Ja, grad dadurch, durch das Griechisch und Latein, hat er früh gewusst, es ist aus. Und die anderen, die hören nicht auf, die schreiben immer weiter und sind das Verderben der Menschheit.

Hatten Sie einmal das Gefühl, Sie hätten jetzt alles geschrieben, was Sie schreiben wollten?

Nein, nein, ich sag Ihnen einen Satz von gestern, den ich mir gedacht habe: „Ich hab nichts zu sagen.“ Menschen, die nichts zu sagen haben, haben bis ans Ende ihres Lebens etwas zu schreiben.

Haben Sie irgendwas in der Schublade …

… Ich hab keine Schublade.

Haben Sie irgendwas, was nicht veröffentlicht werden soll?

Nein, nein, ich bin ein lebendes Geheimnis, ich hab keine Geheimnisse. Das Leben ist unfassbar herrlich und unfassbar tragisch.

Zurück zu Frau Westermann …

Wie kann die sich erlauben, so einen Stuss von mir zu sagen …

Frau Westermann spricht für den durchschnittlichen Leser, wenn das jetzt kein dünkelhafter Ausdruck ist.

Ein durchschnittlicher Leser ist kein Leser. Das ist vielleicht noch mehr ein Dünkel. Ein Leser ist ein Leser. So wie Gertrude Stein sagte: Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. Die Literatur hat ihre Würde verloren. Das ist wahr. Nicht für mich. Ich bestehe auf der Würde dessen, was ich tue.

Ihrer Würde?

Nicht meine Würde. Im Alltag bin ich immer wieder daneben.

Die Literatur hat ihre Würde verloren?

Die Leute nähern sich nicht mehr mit Respekt. Respekt ist nicht das Wort: mit der Freude, mit dem freudigen Respekt oder mit der Scheu. Als ich Thomas Bernhard zum ersten Mal gesehen habe, habe ich gedacht: Mensch, dass es den gibt! Ich war ganz jung. Es war schön. Später habe ich vielleicht ein bisschen den Respekt verloren, aber auch nicht zu Unrecht.

Der Zerfall Jugoslawiens war ein Verlust für Sie.

Ja sicher war es ein Verlust. Peter Esterhazy hat wirklich bösartig gesagt, da hätte ich ihn fast verprügelt: Ich schreib, als ob einem Kind das Spielzeug weggenommen wird. Für mich war Jugoslawien … Ich seh das nicht anders, aber ich seh jetzt Varianten. Je mehr ich über Goli otok höre, denke ich, die haben sich selber auch ihr Grab gegraben, Jugoslawien, so darf man keinen Staat begründen.

Goli otok, die Gefängnisinsel. Das hat Jugoslawien diskreditiert?

Es war nicht alles, in den sechziger Jahren war Jugoslawien die Hoffnung der Welt. Das ist eine große Katastrophe, dass das nicht geblieben ist. Und das ist auch eine Zeit lang gut gegangen. Aber dadurch, dass schon in den fünfziger Jahren das Unrecht passiert ist, nicht nur auf Goli otok, war schon das Gift drin.

Aber deswegen ist Jugoslawien nicht zerfallen.

Wenn diese deutsch-französische Freundschaft, die überhaupt nie funktionieren wird, die nur durch Wirtschaft funktioniert, wenn’s diese Chimäre nicht gegeben hätte, hätte Mitterrand Kroatien nie anerkannt und Slowenien. Nur damit der große Kohl und der kleine Mitterrand da Hand in Hand …

War das nicht große Politik von deutscher Seite aus?

Ja. Das ist Geschichte, das ist Politik.

Und Politik ist nicht moralisch?

Nein, nein, völlig richtig. Hätte Mitterrand Nein gesagt, wäre das nie passiert. Aber auf mich hört ja niemand.

Die Katalanen wollen unabhängig werden, da ist Deutschland zögerlicher.

Mit Spanien, das ist keine Parallele. Ich hasse die Katalanen.

Warum?

Die spielen sich auf, als ob sie die einzigen Demokraten wären. Wie können die entscheiden, wo 40 Prozent … Das geht nicht. Und die spielen sich auf, dass die im Bürgerkrieg 1936 und 1937 die Guten waren. Und das ist das Schlimmste an allem. Die Katalanen waren genauso furchtbar. Wenn man Bernanos liest, auf Mallorca, was die Katalanen angerichtet haben mit der Landbevölkerung, das war Mord und Totschlag, das war genauso schlimm wie das, was die Festland-Franquisten in Spanien gemacht haben. Dass die Katalanen jetzt sagen, wir sind die Guten, das ist die Schweinerei. Kurz gesagt, aus der Geschichte kann man überhaupt nichts lernen. Nichts. Nichts. Die Geschichte ist eine Abfolge von Schweinereien mit dem Anspruch der Freiheit und der Befreiung

Wie schreibt man dagegen an?

Meine Grammatik wird halt eine andere. Zynisch gesagt, ich fühlte mich auf eine Weise nicht bereichert, aber erweitert, mein inneres Trommelfell, das nicht nur im Ohr ist, mein inneres Trommelfell wurde belebt durch den jugoslawischen Konflikt. Konflikt ist ja absurd harmlos ausgedrückt. Mehr kann ich nicht sagen.

Wann waren Sie das letzte Mal in Serbien?

Vor einem Jahr etwa.

Also fahren Sie regelmäßig?

Jaja, es fehlt mir auch, also es fehlt mir nicht, doch.

Was tun Sie da?

Ich gehe auf die Dörfer, an die Morawa, nach Pristina sind wir geflogen. Mit einem Freund bin ich durch die albanischen Gebiete gefahren und er hat so Angst gehabt, weil er Serbe war – und da hab ich gesagt: Jetzt steigen wir aus! Das war alles sehr freundlich dort. Ich bin immer dafür, dort auszusteigen, wo man Angst hat. Da geh ich immer mitten hinein.

Und es passiert nichts?

Nie. Nie! Aber das ist auch kein Rezept. Es kann schon was passieren.

Sie haben nie Todesangst?

Natürlich hat man Angst. Das ist kein Quatsch. Das ist grauenhaft. Manchmal denkt man ja, warum nicht jetzt – und dann kommt er nicht, der Arsch. Da denkt man: Jetzt wär’s gut, aber dann kommt er aber nicht … Ich hab ja viel Glück gehabt. Wenn ich an andere denke. Im Vergleich zu anderen bin ich ein Günstling der Götter.

Aber dann denk ich: Warum gehst du nicht als Gast des Lebens, gesättigt. Funktioniert auch nicht. Du bist der Gast des Lebens. Ich denke oft so. Es kommt immer wieder. Ob das Goethe ist oder nicht, ich weiß es nicht. Ich fürchte, es ist Goethe.


Manche sind ganz baff, dass es ihn noch gibt: Peter Handke

এ বছরের সাহিত্যে নোবেল পুরষ্কার যিনি পেলেন তিনি অস্ট্রিয়ার পেটার হান্ডকে (Peter Handke: জ. ১৯৪২)৷ এই সাক্ষাৎকারটির মধ্যে পাঠক তাঁর বিশিষ্টতার দিকচিহ্নগুলি ধরতে পারবেন৷ তাঁর পঠন পাঠনের বিশ্ব, তাঁর জ্ঞান ও অভিজ্ঞতার একটা দিগন্ত আমাদের কাছে প্রকাশিত হবে

সাহিত্যে নোবেল পাবার পর অনেকে অভিযোগ করেছেন, বসনিয়ার যুদ্ধে সার্বিয়ার প্রাক্তন প্রেসিডেন্ট স্লোভোদান মিলোসোভিচের নেতৃত্বে সার্ব বাহিনী ১৯৯৫ সালের ১১ থেকে ২২ জুলাই পর্যন্ত বসনিয়া-হার্জেগোভিনায় আট হাজারের বেশি মুসলমান পুরুষ ও ছেলেশিশু হত্যা করে। নারীদের বন্দিশিবিরে রেখে ধর্ষণ করা হয়। এ বিষয়ে পেটার হান্ডকে-র একটি নেতিবাচক সহযোগিতা ছিল৷ তিনি ছিলেন ‘বলকান কসাই’ নামে কুখ্যাত সার্ব নেতা স্লোভোদান মিলোসোভিচের ঘনিষ্ঠ লোক৷ যুগোস্লাভিয়া ভেঙে চুরমার হয়ে যাবার পর ছয়টি ফেডারেল রিপাব্লিক আলাদা হয়ে ছয়টি স্বাধীন রাষ্ট্রে পরিণত হয়৷ এর মধ্যে ছিলো বসনিয়া-হার্জেগোভিনা, সার্বিয়া, ক্রোয়েশিয়া, ম্যসিডোনিয়া, মন্টেনেগ্রো ও স্লোভেনিয়া। এগুলি পাঠকের অবশ্যই জানা, সেইজন্য তার বিস্তৃত ইতিহাস আমরা দেইনি৷

এছাড়াও খুব ছোটখাটো কিছু বিষয় প্রাসঙ্গিকতার নিরিখে অনেকেরই অচেনা মনে হতে হতে পারে৷ যদি প্রয়োজন হয় তাহলে পাঠক অবশ্যই ইন্টারনেট থেকে সব জেনে নিতে পারবেন৷ যেজন্য নামগুলির পর বন্ধনী বসিয়ে মূল ভাষার বানান ও মানুষের জন্ম মৃত্যু দেওয়া হয়েছে৷

এই সাক্ষাৎকারটি জার্মান ভাষায় গ্রহণ করেছিলেন ইয়ান ৎসে. বেমান (Jan C. Behmann) এবং ম্লাদেন গ্লাদিক (Mladen Gladić)। এটি প্রকাশিত হয়েছিল বার্লিনের Der Freitag নামক সাপ্তাহিক কাগজে, ২৩ আগস্ট ২০১৮-র সংখ্যায়৷ সাক্ষাৎকারটি মূল জার্মান ভাষা থেকে অনুবাদ করেছেন প্রাবন্ধিক গবেষক দেবব্রত চক্রবর্তী৷ মূল পত্রিকায় ভূমিকাসহ পূর্ণাঙ্গ সাক্ষাৎকারটি বিডি আর্টস-এর পাঠকদের জন্য এখানে উপস্থাপিত হলো। বি.স.

পেটার হান্ডকে-কে কে যেন তাড়িয়ে নিয়ে বেড়ায় আফ্রিকায়। কি করেন তিনি সেখানে? সাবেক যুগোস্লাভিয়াতে তো মাঝে মাঝেই যান তিনি| অনেকে অবাক হয়ে যায়, এমন মানুষও আছে? প্যারিস থেকে শাভিল আসতে রিজিওনাল ট্রেন ধরতে হয়৷ পর্যটকরা তো আরও এগিয়ে ভার্সেইলি পর্যন্ত চলে যান৷ স্টেশনটা একেবারে খাঁ খাঁ করছে, মানুষজন নেই, কাউন্টার বন্ধ৷ পাঁচ মিনিট হাঁটলেই পেটার হান্ডকে-র বাড়ি, বাড়িটা একটা হাইওয়ের ধারের সরু গলিতে, একটু পিছিয়ে৷ লেখক (৭৫) বাইরে ব’সে আছেন, বাগানের দরজার ঘন্টা বাজানোর আগেই লক্ষ করেছেন আমাদের৷ গাছের নিচে কফি, ভাজাভুজি রান্না করার প্যান-টা একটা গাছে ঝুলছে, আমাদের সামনেকার টেবিলে কলম, পালক, জলে ভিজে নষ্ট হওয়া বই৷ হান্ডকে একটা বই পড়ছিলেন, তার গল্প বলতে লাগলেন, সার্বিয়ান লেখক দ্রাগোস্লাভ মিহাইলোভিচ(Dragoslav Mihailović জন্ম ১৯৩০)-এর লেখা, এ বছর লাইপৎসিগ—এর লিটারাটুর ফেয়ারলাগ থেকে বেরিয়েছে৷ মিহাইলোভিচ আড্রিয়াটিক দ্বীপ গোলি ওটোক-এর জেলে দু বছর বন্দী ছিলেন। ১৯৪৯ থেকেই সেখানে মার্শাল টিটো-জমানার কুখ্যাত মগজধোলাই শিবির অপ্রতিহত গতিতে চলছিল৷

পায়ে হেঁটে একটু এগিয়ে গেলেই বনের ধার ঘেঁষে এক দিঘির ধারে ছোট্ট একটা রেস্তরাঁ৷ মাত্র কয়েক মিনিট লাগে যেতে৷ হাঁটতে হাঁটতেই আলের ধারে গা তুলে থাকা স্ট্রবেরি ছিঁড়ে আমাদের হাতে দিলেন, বললেন যে-রেস্তরাঁ-র পাশ দিয়ে আমরা যাচ্ছি সেটা পর্তুগীজ-রা চালায়৷ যেতেই রেস্তরাঁ-র মালিক অভ্যর্থনা করলেন বিশিষ্ট মানুষটিকে৷ শেষ পর্যন্ত সেদিন আমাদের পাঁচ পাঁচটা ঘন্টা কেটে গেল মানুষটির সঙ্গে৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: পাঠকেরা কি মাঝে মাঝে আপনার বাগানে এসে ঘন্টা বাজায়?
পেটার: হ্যাঁ, বছরে দু তিনদিন তো আসেই ওরকম৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনার কিরকম লাগে?
পেটার: বেশ বন্ধুর মত৷ আামি বলব এ তো ভালই৷ ভালই, যে ওরা ভাল মনে সব আমার কাছে আসে৷ কে যেন বলেছিল, শিল্প এই ভাল মনে করাকরির ওপারে৷ আমার মনে হয় সেও ভাল মনেই কথাটা বলেছিল৷ ভাবলে খুশি হই৷ মিনিট পাঁচেক পরেই বলে উঠি, “আসুন, সাবধানে যাবেন৷”
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: ওরা কি বলে?
পেটার: ওরা অবাক হয়ে যায়, এমন মানুষও আছে? মানে আমার মত মানুষও দুনিয়ায় মেলে?
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: ওরা কি মানুষটার সঙ্গ চায়, নাকি লেখকের?
পেটার: একটা লেখক তো একজন মানুষ, নাকি? তবে লেখক যে ক্ষতিকর নন, তা নয়, তিনি একটি দানব অবিশ্যি। তবে কিনা ভাল অর্থে৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: দৈবানুগ্রহের কথা বলছেন?
পেটার: এটা আমার কথা বলছি না৷ আমি তো খোদ দাঁড়িয়েই, না না। গেড়ে ব’সে রয়েছি এই দানবীয়তার ওপর৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনি যখন থাকবেন না, তখন এই বাড়িটার কি হবে?
পেটার: মালিক হওয়া খুব বিপজ্জনক, মানুষের তো দাবি থাকে তার ওপর, ন্ না? এই যে আমি আমার জমিজিরেত আর মেঝেটুকু ঠেকিয়ে রাখতে চেষ্টা করব, সেটাও তো খুব স্বাভাবিক! কারণ এ বাড়িতে কোনও কর-উপদেষ্টা বাস করুক, এ আমি চাই না৷ কি জানি হয়তো সেই লোকটাই একদিন আমার বাড়িতে এসে বাস করবে, কিন্তু তখন আর আমার কিছুই করবার থাকবে না৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: রোগার ভিলেমসেন (Roger Wilemsen:১৯৫৫-২০১৬)-এর বাড়িতে কিন্তু এখন জলপানি দেবার ব্যবস্থা হয়েছে৷ আগত-রা লেখালেখির কাজ করতে পারেন ওখানে৷ ভাবতে পারেন ব্যাপারটা?
পেটার: না, আমার বাড়িতে শুধু আমিই লিখব৷ নবজাতকরা সব লিখবে অন্য জায়গায়৷ বাইরে, খোলা জায়গায়, নয়তো মায়ের কাছে ব’সে৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এটা কিরকম ব্যাপার যে ছেলেমেয়েরা বড় হয়ে গেলে তখন কেউ আর তাদের চিনতে পারে না?
পেটার: এটা একটা জঘন্য ব্যাপার৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এ ব্যাপারে আপনার প্রতিক্রিয়া কি?
পেটার: তাদের উচিত অন্য কোথাও সাঁতার কাটা৷ আমার এখানে এসে ঘন্টা বাজানো উচিত নয় তাদের৷ আমার কাছে তাদের পাবার কিছু নেই৷ নিজেকেই দুটো ভাগে বিভক্ত ক’রে নিতে হয়৷ এটা মানুষের উচিত৷ ইবসেন হলে একটা চমৎকার নাটক লিখতে পারতেন৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এরকম দ্বৈধ নিয়ে কোনও টেক্সট আছে?
পেটার: লিখতে চাইলে নাটক লেখাটাই ভাল৷ যাদের মনে প্রেম আছে, তারা বাবা হিসাবে, মা ও শিশু হিসাবে মনে একটুও অপরাধবোধ না রেখে যেন নিজেদের বিচ্ছিন্ন ক’রে রাখে!
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কোনও বিদ্রোহ না ক’রেই?
পেটার: হ্যাঁ, যেমন ম্যাক্সিম গোর্কি-র একটা উপন্যাসে, শেষে ছায়ার সঙ্গে কুস্তি করবার মত অবস্থা হয়৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কেন, ওর মধ্যে কোনও সারবস্তু নেই ব’লে?
পেটার: এটাই হেঁয়ালি (Aporia)৷ আর কোনও পথ নেই৷ সবাই ভাবে কত বড় ব্যাপার এটা জীবনে৷ তা কোথায় থাকে সেই বড় বড় ব্যাপার?
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: বেশীর ভাগ লোকেরই চেষ্টা করা উচিত এসব বোঝবার৷
পেটার: ঠিক কথা৷ ও বিষয়ে বিশেষজ্ঞরা নিশ্চয় আছেন, আবার ফাঁক ফোকরও আছে৷ ঠিক৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কেন, তাতে সুবিধা?
পেটার: তা তো বটেই৷ সব কিছুরই একটা এলাকাভিত্তিক বাজার আছে, তাই না? হ্যাঁ, সুবিধা তো আছেই, তবে এমনি এমনি কাজে আসে না, বিষয়ের মধ্যে গিয়ে ঢুকতে হয়৷ সেইজন্যেই তো কেউ একজন লেখক৷ বিষয়টার ভেতরে ঢুকে যাও, যা আসছে আসতে দাও, ব্যাখ্যার দরকার নেই, কোনও যুক্তি তক্কো দেখিয়ে কাজ নেই৷ তবে তাতেও যে কিছু হয়, তা না৷ কোন্ জিনিসটা যন্ত্রণা নিয়ে আসে? সে নিজের প্রতিই নিজের ঘৃণা, বা নিজের প্রতি নিজের রাগ৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: রাগ ও ঘৃণা কি দুই পৃথক বস্তু?
পেটার: রাগ ভাল৷ রাগ ভালবাসারই প্রকাশ৷ রাগ একটা আকৃতি৷ ঘৃণার কোনও আকৃতি নেই৷ ষ্পিনোৎসা (Baruch Spinoza:১৬৩২-১৬৭৭) থাকলে এদিক ওদিক ভাল ক’রে বুঝিয়ে দিতেন৷ নাহ্ রাগ সত্যিই একটা চমৎকার জিনিস৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: তাহলে কি এই বাড়িতেই থেকে যেতে চাইছেন?
পেটার: এই একটা উভয় সঙ্কট৷ মাঝে মাঝে ভাবি, বাড়িটা বিক্রী ক’রে দেব৷ দিয়ে তিরিশ বছর আগেকার সেই যাযাবর বৃত্তি নেব৷ মাঝে মাঝে আ্ফ্রিকা আমাকে খুব টানে৷ কিন্তু সেটার কোনও মানে হয় না এখন৷ ওখানে এখন আমি যেন একটা নতুন মানুষ৷ আরে, এই বাড়ি খালি ক’রে দেওয়াটা কি চাট্টিখানি কথা? কিভাবে বইগুলো সব প’ড়ে আছে, ফটোগুলো প’ড়ে আছে, ফেলে দেবার মত ক্যামেরাও প’ড়ে আছে৷ আমার শিল্পী বন্ধুদের ছবিগুলো তো আবার টাঙানো নেই, প’ড়ে আছে সব মেঝেতে৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: শহরে থাকতে চান না?
পেটার: কোনওদিন না৷ ওই কোলাহলের মধ্যে, মাপ করবেন, একদম না৷ গোলমাল সহ্য করতে পারি না আমি৷ যারা পারে তাদের আমি মানুষ ব’লে মনে করি না৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: তবু প্যারিসে যেতে বুঝি ভাল লাগে?
পেটার: হ্যাঁ, প্যারিস তো শহরের মধ্যে জাঁহাবাজ একটা শহর৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনার কি কোনও প্রিয় জায়গা আছে সেখানে?
পেটার: হ্যাঁ, ১৫ নম্বর আরোঁদিসমঁ আর পঁ মিরাবো৷ অ্যাপোলোনিয়ার-এর একটা সুন্দর কবিতা আছে না, “মিরাবো সেতুর নিচে সেন নদী বয়ে যায়” (Sous le pont Mirabeau coule la Seine) আর “আমাদের ভালবাসা সেও”( et nos amours)৷ আমি ওখানে চলে যাই, গা লাগিয়ে দিই, এদিক ওদিক ঘুরি৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: খোয়ারি-র মত?
পেটার: না না৷ রোলফ ডিটার ব্রিংকমান-এর ভাষায় “কে যেন টোকা মারে৷” তার আকারটাও কেমন একটা খটখট খটখট৷ থলথলে চেহারা, দানবের মত৷ লীরিক-এর অরসন ওয়েলস৷ মাঝে মাঝে ভাবি, “তোর বাপু কপি রাইটার হওয়া উচিত ছিল৷”
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কাগজ পড়েন এখনও?
পেটার: না, শুধু আঞ্চলিক কাগজ দেখি, যেমন পারিসিয়ঁ আর লেকুইপ৷ শেষেরটা খেলার কাগজ৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: টেলিভিসন বা রেডিও?
পেটার: না৷ তবে কখনও কখনও, খেলা থাকলে৷ তাও একলা কখনও দেখি না৷ আমার একটা টেলিভিসন আছে, পাঁচ বছর হল সেটা খারাপ হয়ে প’ড়ে আছে৷ বাহাদুরি না৷ কোনও বিশেষ ভাবাদর্শের ব্যাপার নেই৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: খবরের কাগজ পড়েন না কেন?
পেটার: আমি তো খবরের কাগজের নেশাড়ু ছিলাম! ভয়ঙ্কর! এখন আার নেই৷ পাতা ওলটালে মন খারাপ হয়ে যায়৷ শরীর খারাপ করে৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এটা কি এইজন্য যে মিডিয়া আপনার সঙ্গে খারাপ ব্যবহার করেছিল?
পেটার: এটার জন্যে আপনি একজন মনোবিজ্ঞানীকে জিজ্ঞেস করুন৷ আমার নিজের মনোবিজ্ঞান আমাকে বরং বলে, “না৷”
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: সে মনোবিজ্ঞান কি আপনাকে নিয়ে খুশি?
পেটার: সবসময় না৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: মনোবিজ্ঞানে কি আগ্রহ আছে আপনার?
পেটার: খেলার মত আমোদ আছে ওতে৷ ঠিকুজী কুষ্ঠির মত৷ পারিসিয়ঁ কাগজে আবহাওয়ার খবরের পিছনে রাশিচক্র থাকে৷ আমার মধ্যে “নীতি ব্যাপারটা সবসময় দোলাচল৷”
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: রাজনীতিতে আপনার আর আগ্রহ নেই?
পেটার: রাজনীতিতে সত্যি সত্যি কোনওদিনই আমার আগ্রহ নেই, কাঁচা লোক৷ অস্ট্রিয়াতে কি ঘটছে, খবরই রাখি না আমি৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: জার্মানির খবর?
পেটার: একটু বেশী রাখি৷

“অন্য মানুষকে ছিন্নমূল করার মত অপরাধ সবচেয়ে জঘন্য অপরাধ”
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: অস্ট্রিয়ার চ্যান্সেলর তো খুব তরুণ৷
পেটার: হ্যাঁ, তার মুখখানা ঠিক মুখোশের মত৷ সেটা বাচ্চারা আাবার পরেও, পরলে দেখায় ঠিক ব্যাংক-ডাকাতের মত৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: ফ্রান্স কি আাপনার স্বদেশ?
পেটার: না, তাও না৷ মানুষের কোথাও কোনও ঘর নেই৷ গ্যোয়েটে-র ঘর হত মাঝে মাঝে নারীদের স্তনের ওপর৷ না হওয়ার কি আছে, মুহূর্ত কয়েকের জন্যে তো! স্বদেশ শব্দটার প্রয়োগ খাটে না ঠিক কোথাও৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কেন?
পেটার: ব্যাপারটা ব্যাকরণ সম্পর্কিত৷ একটা মানুষের একটা বিস্ময়চিহ্ন থাকতে পারে, “ওহ্ এই দেখো, এই যে আমার স্বদেশ!” কিন্তু স্বদেশ নিয়ে একটা ভাবাদর্শ তৈরি করা বোধ হয় সবচেয়ে জঘন্য৷ অস্ট্রিয়াতে আমার এই অভিজ্ঞতা ছোটবেলা থেকে৷ স্বদেশ সম্পর্কে ভাবাদর্শটা হল নাৎসীতন্ত্রের একটা অংশের মত৷ “অ্যাই, স্বদেশ কাকে বলে তুই বুঝিস না, যাঃ”–এইরকম চাপ দিয়ে “ব্ল্যাকমেলিং” করা৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: পলাতকের মত?
পেটার: হ্যাঁ৷ ফরাসী দার্শনিক সিমোন ভাইল(Simone Weil :১৯০৯-১৯৪৩)বলেছেন, অন্য মানুষকে ছিন্নমূল করার মত অপরাধ সবচেয়ে জঘন্য অপরাধ৷ কিন্তু নিজেকে ছিন্নমূল করা, এটা একটা অর্জন৷ মাঝে মাঝে আমার নিজেরও কতকগুলো বায়বীয় মূল দেখতে পাই৷ আবার কতকগুলো মর্ত্যের মূলও বটে, কিন্তু সেসব চোখের বা মনের ভুল৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: বোঝেন যে স্বদেশ হারানোর আতঙ্ক মানুষের মধ্যে খুব কাজ করে?
পেটার: হ্যাঁ৷ জমিটা তারা হারায়৷ মানুষ তো তার জায়গা নিয়েই বেঁচে থাকে? মাঝে মাঝে দেখি শহরতলীতে কিছু ফরাসী বাস করছে, যেখানে স্রেফ কিছু আরবরাই বাস করে৷ তাদের নিয়ে বামপন্থী কাগজগুলো সব মজা করে আর বলে “ওগুলো সব লে-পেন দলের (ইউরোপীয় ইউনিয়নের একটা দূর-ডানপন্থী দল) লোক৷”
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: ওরা কি সব লে-পেন দলের লোক নয়?
পেটার: না৷ কথাটা হল জায়গা নিয়ে, যে-জায়গায় আপনি থাকেন, যেখানে কাজ করেন, যেখানে আপনি আপনার ছেলেবেলা কাটিয়েছেন৷ স্বাভাবিকভাবেই জায়গাটা একটা বাঁশির ফুঁয়ে আপনার কাছ থেকে উড়ে গেল–বাঁশির আওয়াজও আর কখনও আপনার ভাল লাগবে না, তাই না? ওটা তখন আপনাকে ধাক্কা মারবে৷ লোকগুলোকে আমি ঠিক বুঝি না বটে, কিন্তু সহমর্মী আমি ওদের বটেই৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনার অনুভূতিটা কি?
পেটার: পিতৃভূমিই বলুন আর মাতৃভূমিই বলুন, যাকে ঘিরে রাগ আর হতাশা থাকে, সে দুটি তখন লোপ পেয়ে যায়৷ ফরাসী ভাষায় স্বদেশের কোনও প্রতিশব্দ নেই৷ সবই হল জায়গা৷ একটা কবিতায় গ্যোয়েটে বলেছেন–বড় সাংঘাতিক লীরিক-কবি ছিলেন তিনি–প্রেম দিয়ে একটা স্থানমাত্রা (space)-কে একটা জায়গায় (place) পরিণত করা যায়৷ এ শুধু অভ্যাসের নিরিখে নয়, ভালবাসার দিক থেকেও৷ আজকের বড় নাটক এটাই৷ আসলে একজন নাট্যকারকে এমন একজন মানুষকে নিয়ে নাটক লিখতে হবে যে তার বাগানটা হাতছাড়া হয়ে গেছে ব’লে ক্ষিপ্ত হয়ে উঠেছে৷ অবশ্য বাগানই যে হতে হবে শুধু তা নয়৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: জার্মানিতে বোধ হয় এই লোকটাকে বলা হবে নাৎসী৷

পেটার: ঠিক৷ এইভাবেই হয়তো ব্যাপারটাকে দেখানো হবে৷ কিন্তু নাট্যকার যদি খাঁটি নাট্যকার হন, যদি তিনি প্রকৃত অনুভব করতে পারেন সত্যিকারের ন্যায়টা কি, তাহলে আর লোকে দ্বিরুক্তি করবে না৷ শুধু ওপর ওপর একটা মন্তব্য করবার জন্যে তো পথেঘাটে লোক পাওয়া যায়৷ এরাই সংখ্যায় বেশী৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: জার্মানিতে এখন লোকের একটা আতঙ্ক শুরু হয়েছে, দেশহীন যে সব মানুষকে তারা আশ্রয় দিয়েছে, তারাই একদিন তাদের জায়গা কেড়ে নেবে৷

পেটার: আমাকে ও জালে জড়াবেন না৷ আমি ওর মধ্যে ঢুকতে চাই না৷ আসলে কয়েকজন ফরাসী মানুষের প্রতি আমার সমবেদনা আছে, যারা মূলত ব্যক্তিবিশেষ, কিন্তু একঘরে হয়ে যাবার ভয়ে একটা দলের আশ্রয় খোঁজেন, যদিও সেই দলের কর্মকাণ্ডের সঙ্গে তিনি একেবারেই সহমত নন৷ ফ্রন্ট ন্যাশনাল-এর অনেকেই, কিংবা তাকে তিনি এখন যাই বলুন না কেন, দলের সঙ্গে তাঁদের মোটে সংশ্রব নেই, কিন্তু প্রতিবাদ জানাবার জন্যে তারা তাঁদের ভোট দেন৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: অনেকে তো AfD(Alternative für Deutschland, AfD)-কে নির্বাচন করেন৷

পেটার: সেটা আপনারা জেনে নেবেন৷ আমি বলব, আমার সামনে অন্তত কারও উপস্থিতি বাঞ্ছনীয়৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: তারপর?

পেটার: এটা পূর্বপরিকল্পিতের মত মঞ্চে তোলা ঠিক হবে না৷ হঠাৎ-পাওয়ার মত হতে হবে, কোথাও গিয়ে হয়তো নামব আমি, কোনও পাব-এ, ধরা যাক পূর্ব জার্মানিতে, তারপর আমি স্বতস্ফূর্ত হয়ে শুনব– ঠিক এখনই বলতে পারছি না কি–হয়তো তখন আমি ব্যাপারটা অনুভব করতে পারব৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এই ঘৃণাটা আসে কোথা থেকে?

পেটার: ঘৃণা তো জীবনের একটা চিহ্ন৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: ট্রাফিক জ্যাম-এ দাঁড়িয়ে থাকতে হলে কেমন লাগে?

পেটার: ওটা ঘৃণা নয়৷ ওটা একটা বিতৃষ্ণা গোছের৷ ঘৃণা ঘৃণাই৷ একটা বিরল অভিজ্ঞতা৷ বিতৃষ্ণাটা হয়তো জানেন আপনি৷ একটা অপ্রীতিকর অনুভূতি৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: সাম্প্রতিক কালে ফ্রান্সে একটা দাবি উঠেছে কোরান-এর হিংসাত্মক অনুচ্ছেদগুলি বাদ দিতে হবে৷

পেটার: কিন্তু কোরানের ব্যাপারটা তো ঠিক ওল্ড টেস্টামেন্ট-এর মত: ভয়ানক, দুর্দান্ত সব ঘটনার মিশাল৷ ইহুদীদের জাতীয়তাবাদের ব্যাপারটাও পরিষ্কার৷ তাহলে তো ওল্ড টেস্টামেন্ট-ও সব শোধন করতে হয়! সেখানে ইহুদীদেরই জয় জয়কার৷ তাই না–নাকি অন্য কিছু?

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনি কি ঈশ্বরবিশ্বাসী? এবং পূজার্চনার কৃত্য করেন?

পেটার: হ্যাঁ হ্যাঁ, আমি নিয়মিত ঈশ্বর আরাধনা করি৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনি কি ক্যাথলিক?

পেটার: আমি ঈশ্বর আরাধনার কৃত্যে বিশ্বাস করি৷ কিন্তু যখন কনফেশনাল ফেইথ-এর কথা আসে, তখন আর আমি নেই৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: তখন আপনি কিসে বিশ্বাস করেন?

পেটার: এটা একটা অদ্ভূত রকম৷ প্রতিটি অণু পরমাণু আমার সঙ্গে চলে৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: একটা কোনও সম্প্রদায় গড়ে উঠেছে?

পেটার: অবশ্যই৷ আমরা এখানে কালোদের সঙ্গে মেলায় যাই৷ একটা সরল আনন্দের ব্যাপার আর কি৷ “অ্যাটম” জেগে ওঠে৷

“পুলিশেরা ঠিক মহিলাদের মত৷ ওদের যখন দরকার, তখন আপনি ওদের হাতের কাছে পাবেন না, আবার ওদের যখন চাই না, তখন ওরা আপনার পাশে ঘুরঘুর করছে৷”
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এর মধ্যে কোনও ধর্মীয় আচার বা পদ্ধতি মানা হয়?

পেটার: না৷ মানুষ যা, তার সবটুকুই ওর মধ্যে সরলভাবে আছে৷ লোকে জানে না পর মুহূর্তে কি হবে, কিন্তু এই মুহূর্তে যা চলছে তা ঠিকই আছে৷ আমার “ফলচোর মেয়েটি” (Die Obstdiebin oder Einfache Fahrt ins Landesinnere, :২০১৭) বইতে খোলা আকাশের নিচে একটা মেলার কথা আছে৷ সেখানে আছে শতবর্ষী মানুষের দল, একজন যুবতীও এসেছে সেখানে, আর শতায়ুরা এত মেতে আছে, যে একজন আর একজনের পাছায় আনন্দে চাপড় মারছে, মহিলারা পুরুষদের পিছনে চপেটাঘাত করছে৷ কিন্তু তিন ঘন্টা পর একটা কুকুর গাড়িতে ক’রে গ্রামের রাস্তায় ছুটে গিয়ে অনেক মানুষকে হত্যা করল৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: সন্ত্রাসবাদীরা এমন গাড়িতে ক’রেই সবসময় আক্রমণ করে, এমন কি এখানেও৷
পেটার: যাবেন কোথায়? এইরকমই সব৷ লোকে ভোলে না৷ কিন্তু সারা দিন ধ’রে তো আর এই নিয়ে চিন্তা করলে চলে না!
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: পুলিশের ভূমিকাটা কি মনে হয় আপনার?
পেটার: ভাল না৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: পুলিশকে ভয় পান?
পেটার: না, তবে আমি ওদের পছন্দ করি না৷ দূর থেকে ভালই লাগে৷ সবমসয়ই বলি, পুলিশেরা ঠিক মহিলাদের মত৷ ওদের যখন দরকার, তখন আপনি ওদের হাতের কাছে পাবেন না, আবার ওদের যখন চাই না, তখন ওরা আপনার পাশে ঘুরঘুর করছে৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: জরুরী অবস্থা তো বলতে গেলে মানুষের প্রতি মুহূর্তেই৷
পেটার: ঠিকই তো তাই৷ যাচ্ছেতাই অবস্থা৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: সংগঠিত রাষ্ট্রীয় হিংসার চিহ্নটা প্যারিসে খুব দেখা যায়৷
পেটার: ঠিকই বলেছেন৷ এটাই দস্তুর৷ কিন্তু আজ পর্যন্ত এমন কিছু ঘটল না যে তা আটকানো গেছে৷ একটা পুলিশও ফ্রান্সে একটা হত্যাকাণ্ড আটকাতে পারেনি৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এর মধ্যে কোনও বিপদের সন্ধান পান?
পেটার: বিপদ তো দিন দিন বাড়ছে৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: বিপদটা আসছে কোত্থেকে?
পেটার: বিপদটা আমার না৷ আমি ভাবি আমার হয়তো সে সাহস আছে, কারণ বিপদ যদি… কখনও সখনো মেট্রোতে থাকলে অনেকে আমার দিকে যখন তেমন চোখে তাকায়…
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কখনও আক্রান্ত হয়েছেন?
পেটার: না না, তা হইনি কখনও৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: শরীরের কাছাকাছি আসতে বুঝি অস্বস্তি লাগে?
পেটার: হ্যাঁ, হ্যাঁ, বোর্ডিং স্কুলের সময় থেকেই৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: মানে?
পেটার: বোর্ডিং স্কুলে আমার কোনও শারীরিক বা ওই জাতীয় অভিজ্ঞতা হয়নি৷ আমি একটু নির্বোধ মত ছিলাম, সবসময় অন্যমনস্ক থাকতাম৷ সহপাঠীরা সবাই বলাবলি করত রান্নাঘরের মেয়েদের কথা, নিজেদের মধ্যে তারা কি সব কাণ্ড করছে না করছে৷ আমি কিছু বুঝতাম না৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: খুব সরল ছিলেন আপনি?
পেটার: বোধ হয় তাই, শিশুও তো একেবারে! জানেনই তো আমরা বার্লিন থেকে এসেছিলাম, দু বছর পর্যন্ত কেয়ার্নটেন-এ ছিলাম, তারপর যুদ্ধ-পরবর্তী কালে আবার বার্লিনে–একবার এদিক, একবার ওদিক–তারপর গ্রামে ঠাকুর্দার ওখানে চলে গেলাম, তারপর বোর্ডিং স্কুলে–জায়গা বদল করতে করতে নাজেহাল হয়ে পড়েছিলাম৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: ঠিক কি হয়েছিল?
পেটার: বোর্ডিং স্কুলে? আমি হাত পা ছড়িয়ে চিৎকার করতাম৷ শুধু মায়ের জন্যই যে তা নয়, ওই জায়গাটার জন্যেও৷ বাড়ির জন্য আমার প্রচণ্ড মন কেমন করত৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এখনও কি আপনার বাড়ির জন্য ওই মন কেমন করা আছে?
পেটার: নাহ্৷

“নারীরা পুরুষকে গরম ক’রে দিয়ে পরে এই অভিযোগগুলো করে”
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: ক্রিস্টিয়ান ক্রাখট-কে চেনেন?
পেটার: হ্যাঁ মোটামুটি চিনি৷ সপ্রতিভ ছেলে৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: ক্রাখট সম্প্রতি জনসমক্ষে বলেছে যে বোর্ডিং স্কুলে তাকে যৌন নির্যাতন করা হত৷ সেটা ও পরে বুঝতে পেরেছে৷
পেটার: এইসব কথা আর আমার শুনতে ইচ্ছে করে না৷ ও বলেছে যে এটা সে পরে উপলব্ধি করেছে? ওই বয়সটায় ওইরকমই হয়, তখন বোঝা যায় না৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এটা নাকি #মি-টু আলোড়নটা যখন শুরু হল তখন থেকে ও টের পেয়েছে৷
পেটার: ওহ্ আর শুনতে পারি না এই সব৷ নারীরা পুরুষকে গরম ক’রে দিয়ে পরে এই অভিযোগগুলো করে৷ নাহ্, মানে নারী নয়, নারী তো অনেক বড় পরিসরের ব্যাপার হয়ে যায়৷ ঠিক কথা, এর মধ্যে অনেকটাই ন্যায্য৷ কিন্তু অনেকেই আছে যারা এটার অপব্যবহার করে এবং ক’রেই চলেছে৷ এটা একটা কলঙ্কের ব্যাপার৷ রামাদান…
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: ইসলামী পণ্ডিত তারেক রামাদান?
পেটার: হ্যাঁ, তারেক রামাদান৷ এখন ওকে গ্রেপ্তার করা হয়েছে৷ আমি ভাল ক’রে জানি না, এর পিছনে একটা বড় প্রতিশোধস্পৃহা আছে কিনা৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: যৌনতা নিয়ে আপনি কখনও লেখেননি৷
পেটার: না, ও বিষয় নিয়ে লেখবার কিছু নেই৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কেন?
পেটার: আমার পছন্দই না৷ বাজে লাগে আমার৷ সিনেমায় দেখালে, আমি তাকাই না তখন ওদিকে৷ আমি মনে করি দর্শক ও অভিনেতাদের এসব নামিয়ে দেয় অনেকখানি৷ নিষিদ্ধ মনে করি এটাকে৷ আমি দেশের একনায়ক হ’লে বন্ধ ক’রে দিতাম এসব৷

গ্যোয়েটে-র যৌনতার যে প্রাণনা, সে তো হেনরি মিলার-এর চেয়েও খারাপ !

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: শুচিবায়ু আছে আপনার?
পেটার: তাই কি? সে যা ভাবতে হয় ভাবুন৷ ওসব আমার নেই৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: যৌন সাহিত্য তো বিরাট পরিমাণ রয়েছে৷
পেটার: হ্যাঁ, দেখুন এই মুহূর্তে আমি গ্যোয়েটের কবিতা পড়ছি, সেখানে তো প্রেমিকারা অনুক্ষণ উপস্থিত, মেয়েরা একটা যৌন উত্তেজক বিষয়৷ হেনরি মিলার (Henry Miller:১৮৯১-১৯৮০) তাঁরই উত্তরপুরুষ৷ কিন্তু হেনরি দারুণ একজন হাসিখুশি মানুষ, লেখক হিসাবেও ওইরকম৷ সেখানে গ্যোয়েটে-র যৌনতার যে প্রাণনা, সে তো হেনরি মিলার-এর চেয়েও খারাপ ! ভাবাদর্শ হিসাবে তার “লজিক”-টা কোথায়? ডাক্তার ও মনোবিজ্ঞানী ভিলহেলম রাইখ (Wilhelm Reich:১৮৯৭-১৯৫৭)-এর ভাবাদর্শ এখনও মানুষ গ্রহণ করে৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনি কি প্রেমে বিশ্বাসী?
পেটার: আমি একজন এপিকিউরিয়ান – আমোদপ্রিয় মানুষ, সদর্থে৷ গ্রীক দার্শনিক এপিকিউরাস বলেছিলেন, বন্ধুত্ব পৃথিবীর চারদিকে নৃত্য করছে৷ কিন্তু আমি বন্ধুত্বের চেয়ে প্রেমে আস্থা রাখি বেশী৷ বন্ধুত্বটা একটা ধাপ্পাবাজির মত৷ বন্ধু্ত্বের জন্য একটা নির্বাচন করতে হয়৷ প্রেম একজনের কাছ থেকে আর একজনের কাছে চলে যায় – আমেরিকান পপ গায়িকা কনি ফ্রান্সিস (Connie Francis : জ. ১৯৩৮) যেমন একবার একটা গানে গেয়েছেন, “ভালবাসা এক বিরল মধুর খেলা/ এক থেকে তার বহু অভিমুখে চলা/ নিয়েছে সে কম দিয়েছেই ঢের, মেলা৷”
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আজকের প্রজন্ম তাদের জীবনটাকে অনেক হিসাব ক’রে পরিকল্পনা করে৷
পেটার: বয়েসটা অল্প থাকলে মানুষ ভাগ্যে বিশ্বাস করে, কিন্তু ভাগ্য প্রবঞ্চনাই করে৷ আনন্দটা বরং অন্য জিনিস৷ দুই মাত্রার শব্দ (Freude=আনন্দ) এক মাত্রার শব্দের (Glück=ভাগ্য) চেয়ে বেশী সুন্দর৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কিন্তু সবাই তো একটা জায়গায় পৌঁছতে চায়৷
পেটার: অবশ্যই চায়, চাওয়াটাও সঠিক৷ আমি আনুগত্যের সপক্ষে, এক টেকসই অংশীদারে বিশ্বাসী, কিন্তু জীবনে সফল হইনি কখনও৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এটা কি একটা ব্যর্থতা?
পেটার: না, আমি ব্যর্থ হইনি মোটেই৷ আমি দুর্বল, মানুষ দুর্বল তো থাকেই৷ যে সবল, সেও দুর্বল হয়৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: শেষ কবে আপনি দুর্বল হয়েছেন?
পেটার: আজ হইনি, কিন্তু গতকালই হয়েছি!
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: গতকাল কি হয়েছিল?
পেটার: ভুলে গেছি৷ ও হ্যাঁ, আমি এক প্রতিবেশীনির দিকে চেয়ে গর্জন ক’রে উঠেছিলাম, অমন কুকুর ছিল তার, মুখে গাঁজলা উঠিয়ে চিৎকার করেছিলাম … ফরাসী ভাষায় বলেছিলাম, বিষ্ঠা৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: যৌনতার ধরণ ধারণ নিয়ে লোকে তার ওপর কিরকম গুরুত্ব দেয়? সমকামী (Gay) বা সমকামিনী (Lesbian) এই নিয়ে?
পেটার: এই সব সংজ্ঞায় কি আসে যায়? আমার তো মাথায় সবসময় এই কথাটাই আসে যে কিছু শব্দ আছে গুণবাচক, কতকগুলি আছে প্রধান শব্দ বা বিশেষ্য ও কতকগুলি সময়সূচক শব্দ৷ “লেসবিয়ান” কথাটা একটা গুণবাচক শব্দ৷ কিন্তু আমি দিব্যি কল্পনা করতে পারি যে একজন নারীর সঙ্গে অন্য একটি নারীর একটাই সময়সূচক শব্দ বা ক্রিয়াপদ থাকে: সেটা হল ভালবাসা৷ আমার ক্ষেত্রের সঙ্গে অবশ্য বিরাট পার্থক্য৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কি পার্থক্য?
পেটার: আমি একটা কথাই বলি, আমি লেখক নই, আমি লিখি৷ মাঝে সাঝে লিখি৷ আমার ক্ষেত্রে সব কিছুই সময়সূচক শব্দের ভিতরে থাকে৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আর বিশেষণ?
পেটার: সেটা প্রশ্নাত্মক৷ “হোমোসেক্সুয়াল” কথাটা খুব হাস্যকর৷ তাহলে কি আমি বলব, “আমি হেটারোসেক্সুয়াল?” এ একধরণের ঠেঁটামি, ভাষার অপব্যবহার৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনি কি অস্ট্রিয়ান নন?
পেটার: এটা ভাল প্রশ্ন৷ মাঝে মাঝে যখন অস্ট্রিয়ার মাথায় চাঁটি দিয়ে নামিয়ে দেওয়া হয়, তখন আমি বলি আমি অস্ট্রিয়ান৷ দেশপ্রেমিক হিসাবে বলি৷ দেশপ্রেম আর জাতীয়তাবাদের মধ্যে আমি পার্থক্য করি৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: সেটা কি?
পেটার: আমার দেশ যদি আক্রান্ত হয় তাহলে আমি বলি, “আমি অস্ট্রিয়ান৷” ফরাসী ফুটবলের এক কোচ ছিলেন বিখ্যাত ফুটবল কোচিং ক্লাব AJ Auxerre (১৯০৫-এ প্রতিষ্ঠিত)-এর৷তিনি বলতেন, “অস্ট্রিয়া সবসময়েই হিটলারের সঙ্গে ছিল এবং তার ভূমিকাতেই খেলেছিল”- আমি বলেছি, “আমি তাকে ধাক্কা দিয়ে নামিয়ে দেব৷” কিন্তু কেউ না জানতে চাইলে আমি বলি না আমি অস্ট্রিয়ান৷ লোককে এইভাবে কোণঠাসা ক’রে দিতে চাই না৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: একজন দেশপ্রেমিকের অনুভূতিটা কি?
পেটার: যখন আমি টের পাই আমি অস্ট্রিয়ান, তখন আমার মনে পড়ে লেখক গ্রিলপারৎসার (Franz Grillparzer: ১৭৯১-১৮৭২)-এর কথা, ইঙেবর্গ বাখমান (Ingeborg Bachmann:১৯২৬-১৯৭৩), পাওল ৎসেলান (Paul Celan:১৯২০-১৯৭০)-এর কথা এমন কি হাইমিটো ফন ডোডেরার (Heimito von Doderer:১৮৯৬-১৯৬৬)–যদিও দুই বিশ্বযুদ্ধের মাঝখানে তিনি নাৎসী ছিলেন৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: নাৎসী হওয়া সত্ত্বেও তাঁর কথা মনে হয়?
পেটার: তিনি খুব অল্প দিনের মধ্যেই দল ছেড়ে দেন৷ এ ছিল তাঁর একটা বিরাট পাপকাজ৷ অনেকটা তিনি নিজেই টের পেয়েছিলেন, কারণ পাপের জন্যে যদি কাউকে অনুতাপ করতে হয়, তাহলে তার মত ভয়ানক আর কিছু হয় না৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এতে কি ডোডেরার-এর কাজ ভারগ্রস্ত হয়েছে?
পেটার: সম্ভবত না৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: ফ্রান্সে এই সময় আর একটা বিতর্ক হয়েছিল সেলিন (Louis-Ferdinand Céline:১৮৯৪-১৯৬১)-এর সেমিটিক বিরোধী প্যাম্ফলেট নিয়ে৷
পেটার: তিনি সত্যিই ইহুদীদের খুব ঘৃণা করতেন৷ তবে খুব ভাল পাবলিক-অ্যাসিস্টান্ট ডাক্তার ছিলেন৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: লেখক হিসাবে ভাল?
পেটার: হ্যাঁ৷ আমি অবশ্য ওই ধরণের লেখা খুব পছন্দ করি না, তিনি লিখতেন অনেকটা আর্নো শ্মিট (Arno Schmidt:১৯১৪-১৯৭৯)-এর কায়দায়৷ সেলিন-এর লেখার মধ্যে কিছু নেই৷ দুম ক’রে একটা জায়গা থেকে শুরু ক’রে দেন৷ ফিলিপ রোট (Philip Milton Roth:১৯৩৩-২০১৮)-এর ক্ষেত্রেও তাই৷ সুনিপুণ, কিন্তু পড়তে ভাল্লাগে না৷ যেন লেকচার দিচ্ছেন৷ আমার মতে ওটা সাহিত্য না৷ একটু কড়া হয়ে গেল কথাটা,তবে এটাই কিন্তু আমার উপলব্ধি৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: সার্বিয়া সম্পর্কে আপনার প্রতিবেদন নিয়ে খুব কড়া সমালোচনা হয়েছে৷ সন্দেহ ছিল লোকে আপনার বই আগের মত পড়বে কি না৷
পেটার: হ্যাঁ, কলকব্জার গঠন পদ্ধতি তো সবসময় ওইরকমই হয়৷ লোকে আমাকে সেলিন-এর সঙ্গে তুলনা করেছে৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: খুব খারাপ?
পেটার: ইয়োশকা ফিশার আমার কাছে বেশী বিতৃষ্ণার, সেলিন-এর চেয়ে৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কেন ইয়োশকা ফিশার-ই?
পেটার: ইয়োশকা ফিশার (“Joschka” Fischer: ১৯৪৮) আর মারচেল রাইশ রানিচকি (Marcel Reich-Ranicki:১৯২০-২০১৩) এই দুজন যুদ্ধ-পরবর্তী জার্মানিতে সবচেয়ে কদর্য৷ আর ডানিয়েল কোন বেনডিট (Daniel Marc Cohn-Bendit: জ. ১৯৪৫)–কথাটা লিখে রাখুন৷ ফিশারের তো কোনও বিষয়ে কোনও ধারণাই নেই৷ একমাত্র খাওয়া ছাড়া৷ জীবনের প্রধান বিষয়ই হল ধারণা করবার শক্তি৷ ধারণা করবার শক্তি এবং তার সঙ্গে বর্তমান কালটা বুঝতে পারা৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনি তো রানিচকি-কে “সবচেয়ে বজ্জাত দানব” ব’লে অভিহিত করেছেন৷
পেটার: প্রিন্সটন-এর সাহিত্যগোষ্ঠী গ্রুপে-৪৭ যখন আমায় নেমন্তন্ন করেছিল, তখন উভে ইয়নসন (Uwe Johnson :১৯৩৪-১৯৮৪) আর গ্যুন্টার গ্রাস ছিলেন (Günter Grass:১৯২৭-২০১৫), আর সামনে বসেছিলেন পাইপমুখো দুটি– রানিচকি এবং তাঁর সঙ্গে আর একটু কম ক্ষতিকর, কিন্তু তার তালিবানী ব্যাপার স্যাপারে প্রায় সমব্যথী–ভালটার ইয়েনস (Walter Jens:১৯২৩-২০১৩)৷ ভাবছিলাম, এইরকম দুর্গন্ধযুক্ত মানুষের কাছ থেকে এখানকার লেখকেরা রেহাই পাবে কি ক’রে? দমে গেলাম, ভাল কথা তো নয়!কিন্তু এখানে তো কোনও রায় দেবার ব্যাপারও নেই৷ ভালও তো হতে পারে৷ একটা ভানসর্বস্ব সাহিত্যজ্ঞানী সম্পর্কে ভুল কথা বলবার পর সেটা তুলে নিতে গিয়ে এখন সঠিক শব্দ খুঁজে পাচ্ছি না৷ সাহিত্য এত রহস্যময়, যেটা আমাদের চিন্তার বাইরে৷ যাই হোক, লোকে রাগবে, রেগে তোতলাবে, এই আর কি৷ কিছু করার নেই৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: মানুষের বয়স হয়ে গেলে শত্রুতার ব্যাপারে কি একটু নরম হওয়া উচিত না?
পেটার: রানিচকি যা করেছেন, তার জন্য আমি ওঁকে কোনওদিন ক্ষমা করতে পারব না৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কি করেছেন?
পেটার: তিনি সাহিত্যকে বিচারবুদ্ধিগম্য ক’রে তুলতে চেষ্টা করেছেন৷ ঊনবিংশ শতাব্দীর অনুশাসন তো অর্থহীন! কয়েকটা ভাল রিভিউ তিনি অবশ্য লিখেছেন…তবে সেরকম খুবই বিরল, যেমন বোটো ষ্ট্রাউস (Botho Strauß:জ. ১৯৪৪)-এর লেখা নিয়ে ভাল রিভিউ, আচ্ছা ওঁর গোড়ার দিকের লেখা গদ্যগুলির কি নাম যেন? ওই যে একজন মহিলাকে নিয়ে, তার বিজ্ঞাপন করছেন যেখানে৷ আমার মাথায় তার শেষ বাক্যটা এখনও রয়ে গেছে৷ জাঁক ক’রে বলতে গেলেন মহিলা সম্পর্কে এবং কেমন যেন সব গণ্ডগোল হয়ে গেল৷ তারপর গল্পটা শেষ হল এইভাবে, “লক্ষ্যে এখনও সম্পূর্ণ পৌঁছতে পারলাম না৷” মনে পড়ে যায় মাঝে মাঝে কথাটা, মনে পড়লেই হাসি পায়৷ না, মহিলাদের সম্পর্কে কিছু বলছি না৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: রানিচকি কি বলেছিলেন?
পেটার: তিনি বলেছিলেন এটা খুব ভাল একটা গল্প৷ গল্পটাকে ভাল বোটো ষ্ট্রাউস তাঁর সব মতামত ও ভাবাদর্শ ভুলে মেরে দিয়েছিলেন৷ দিয়ে একটা “সেলফ—কমিক” গল্প লিখেছিলেন৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: পুস্তক সমালোচনা পড়েন এখনও?
পেটার: যদি কেউ পাঠায়৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: পাঠকদের চিঠিপত্র?
পেটার: চেষ্টা করি সব চিঠির উত্তর দিতে৷ তবু মাঝে মাঝে এত সুন্দর চিঠি কেউ কেউ দেন, যে তার উত্তর দিতে পারি না৷ লোকে ভাবে, এই চিঠির মত চিঠি বোধ হয় আর হবে না, পেশাদারী চিঠি একেবারেই নয়৷ সম্প্রতি আলেক্সিয়া নামের একটি অবিবাহিত মেয়ে আমায় লিখল আমার “ফল চোর মেয়েটি” বইয়ের নায়িকার মতই, “বইটা আমি পড়েছি, এইজন্যে নয় যে আমার নাম আলেক্সিয়া৷” কি বলব, চিঠিতে কোনও ঠিকানাই ছিল না৷ এইটুকুই ছিল: আলেক্সিয়া, টুন, সুইৎজারল্যান্ড৷

ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনার সর্বশেষ উপন্যাসটা সম্পর্কে মিডিয়ার ক্রিস্টিনা ভেস্টারমান (Christine Juliane Westermann: জ. ১৯৪৮)…
পেটার: …উনি কে?
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: সাহিত্য সমালোচক৷
পেটার: বয়স্ক মহিলা? আগে এই নামে একজন ছিলেন৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: সিগফ্রিড ল্যোফলার, (Sigrid Löffler)? ইরিস রাডিশ(Iris Radisch)?
পেটার: না, আরও সুন্দর দেখতে যিনি৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এলকে হাইডেনরাইশ (Elke Heidenreich)?
পেটার: হ্যাঁ৷ তিনি আমার সবসময় বিরুদ্ধাচরণ ক’রে লিখতেন৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: উনি একথাও বলেন, সকলেই যে লিখবে, সকলেই যে বই ছাপবে, তা হয় না৷
পেটার: এটা অবশ্য ঠিক কথাই বলেছেন৷ আমারই এ মস্ত একটা ভুল৷ গ্রাৎস-এ লেখাপড়া করবার সময় বন্ধুরা মিলে আমরা একটা ফোরাম করেছিলাম, তার নাম “ষ্টাটপার্ক ফোরুম” বা “শহরের পার্ক ফোরাম৷” আমি বলতাম “প্রত্যেকে লিখতে পারে৷” বন্ধুরা আমার থাকবার জায়গা পর্যন্ত ঠেঙিয়ে এসে সব ভণ্ডুল ক’রে দিয়েছিল৷ সবাইকে লেখবার জন্য তাড়না করা, এ এক বিরাট ভুল৷ লেখক হওয়া, এটা স্পষ্টতই বিরল ঘটনা৷ শিল্পী ইয়োসেফ বয়েজ (Joseph Beuys:১৯২১-১৯৮৬) বলেছিলেন, সবাই নাকি শিল্পী৷ এইটা একটা ফালতু কথা৷ প্রত্যেকে এক মুহূর্তের জন্যে শিল্পী হতেই পারে৷ আর্তুর র‌্যাঁবো(Arthur Rimbaud:১৮৫৪—১৮৯১) এক মূর্তিমান উদাহরণ৷ তখন ওঁর সতেরো বছর বয়স৷ আমি সতেরো বছর বয়সের অনেককেই দেখেছি৷ দুই কি তিন সপ্তাহ ধ’রে আকাশ থেকে কি একটানা পড়তে থাকে৷ তারপরই শেষ৷ শুধু আর্তুর র‌্যাঁবোই ভাগ্যবান, কারণ তাঁর লেখাপড়াটা ছিল সব ক্ল্যাসিকাল : প্রাচীন গ্রীক ভাষা, লাতিন, আর তাই তাঁর গাঁথনিটাও অত দৃঢ় হয়েছিল৷ কিন্তু তারপরই শেষ৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: অনেক তাড়াতাড়ি লেখা শেষ করে ফেলেছেন৷
পেটার: হ্যাঁ, তাও ওই গ্রীক লাতিনকে কেন্দ্র ক’রে৷ অনেক আগেই টের পেয়ে গেছেন তাঁর ইন্তেকাল হয়ে গেছে৷ আর যারা শেষ করতে জানে না, যারা লিখেই চলে তারা মনুষ্যজাতির সব্বোনাশ ক’রে দেয়৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনার কখনও মনে হয়েছে যে আপনি যা যা লিখতে চেয়েছিলেন সব লেখা শেষ হয়ে গেছে?
পেটার: না, না৷ আমি গতকালকের একটা বাক্যের কথা বলছি, যেটা আমি ভেবেছি, “আমার কিচ্ছু বলার নেই৷” যে সমস্ত লোকের কিছু বলবার থাকে না তারাই জীবনের শেষ দিন পর্যন্ত লিখে যায়৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনার ড্রয়ারে কিছু আছে?
পেটার: ওই ড্রয়ারখানাই আমার নেই৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনার কি এমন কিছু আছে যা প্রকাশ করা উচিত নয়?
পেটার: না, না, আমি একটা জীবন্ত রহস্য, আমার কিছু রহস্য নেই৷ এই জীবন এক অধরা মাধুরী দিয়ে রচা, অপরিমেয় বেদনাতুর৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: শ্রীমতী ভেস্টারমান-এর কাছে চলে যাই …
পেটার: ওঁরা আমাকে দিয়ে এই সব অর্থহীন কথা বলাচ্ছেন কেন?
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: শ্রীমতী ভেস্টারমান গড়পড়তা মানুষের জন্যে বলেন, আত্মম্ভরিতার কোনও ব্যাপার নেই সেখানে৷
পেটার: গড়পড়তা পাঠক মানে তারা কোনও পাঠক নয়৷ ওর মধ্যে আত্মম্ভরিতার ব্যাপার তো আছেই৷ গারট্রুড ষ্টাইন বলেছিলেন, “একটা গোলাপ হল একটা গোলাপ হল একটা গোলাপ৷” সাহিত্য তার মর্যাদাটা হারিয়ে ফেলেছে৷ কথাটা খুব সত্যি৷ শুধু আমার ক্ষেত্রেই প্রযোজ্য না৷ আমি যে কাজটা করি তার মর্যাদাও আমি দাবি করি৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আপনার মর্যাদা?
পেটার: না, না, আমার মর্যাদার কথা বলছি না৷ প্রতিটা দিনই তো আমি অকেজো হয়ে আছি৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: সাহিত্য কি তার মর্যাদাটা হারিয়ে ফেলেছে?
পেটার: লোকে যে কাছে আসে তা শ্রদ্ধা সহকারে নয়৷ শব্দটা শ্রদ্ধা নয়, আনন্দ, আনন্দের সঙ্গে, সানন্দ শ্রদ্ধার সঙ্গে, অথবা লজ্জা নিয়ে৷ সাহিত্যিক টোমাস বেয়ার্নহার্ড (Thomas Bernhard:১৯৩১-১৯৮৯)-কে যখন আমি প্রথম দেখি, মনে হয়েছিল, ওহ্, এমন মানুষও আছে?! তখন আমি একেবারে তরুণ৷ চমৎকার৷ পরে আমি বোধ হয় শ্রদ্ধা খানিকটা হারিয়েছিলাম৷ তবে তার কারণ ছিল৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: যুগোস্লাভিয়া যে ভেঙে গেল তাতে আপনি হারালেন অনেক কিছু?
পেটার: নিশ্চয়৷ এটা একটা ক্ষতি তো বটেই৷ পেটার এস্টারহেজি হিংস্রের মত বলেছিলেন, আমি তো ওকে মেরেই দিতাম : কিন্তু আমি লিখেছিলাম, এ যেন একটি শিশুর হাত থেকে তার খেলনাটা কেড়ে নেওয়া হল৷ আমার কাছে যুগোস্লাভিয়া ছিল… এটাকে আমি অন্যরকমভাবে দেখছি না, দেখছি নানা সম্ভাবনার অঙ্কুর হিসাবে৷ গোলি ওটোক-এর কথা যত শুনছি, আমার মনে হয় ওখানেই ওরা ওদের কবরটা খুঁড়ে রেখেছিল, যুগোস্লাভিয়া, তুমি পারলে না একটা গোটা দেশকে দাঁড় করিয়ে রাখতে৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: গোলি ওটোক, মানে দ্বীপান্তরের কারাগার৷ যুগোস্লাভিয়ার পতনের এটাই কি মূল?
পেটার: সবটাই তা নয়৷ ষাটের দশকে যুগোস্লাভিয়া ছিল পৃথিবীর একটা ভরসার জায়গা৷ যুগোস্লাভিয়া যে রইল না, সে এক বিশাল বিপর্যয়৷ কিছুদিন তো ভালই চলল দেশটা৷ কিন্তু ওই পঞ্চাশের দশকের যে ভুলটা থেকে গিয়েছিল, তাতেই কাল হল৷ শুধু গোলি ওটোক তো নয়, বিষটা যে ভেতরেই ছিল৷

“স্পেন-এর কোনও তুলনা মেলা ভার! আমি ক্যাটালানদের ঘৃণা করি।”
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কিন্তু সেইজন্যেই যে যুগোস্লাভিয়া ভেঙে গেল, তা তো নয়?
পেটার: এই যে অনড় অচল ফ্রাংকো-জার্মান বন্ধুত্বটা, সে শুধু অর্থনীতির ক্ষেত্রেই কাজ করে৷ ঘোর লাগা ওই অসম্ভব প্রত্যাশাটা যদি না থাকত, তাহলে মিতেরাঁ (François Mitterrand:১৯১৬-১৯৯৬)-ও কোনওমতেই ক্রোয়াশিয়া এবং স্লোভেনিয়া স্বীকার ক’রে নিত না৷ শুধু ওইটা নিয়েই তো বিপুল কোল (Helmut Josef Michael Kohl :১৯৩০-২০১৭)-মহাশয় ও ক্ষুদ্র মিতেরাঁ হাতে হাত ধ”রে কাজ করতে…
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এইটা নিয়েই কি জার্মানির বিরাট রাজনীতি হল না?
পেটার: হ্যাঁ, এই হল ইতিহাস, এটাই রাজনীতি৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: আর রাজনীতি মানেই হল নীতিবিগর্হিত কাজ৷
পেটার: না না, মিতেরাঁ যদি একবার “না” বলতেন তাহলে এটা ঘটত না৷ কিন্তু আমার কথা আর কে শোনে?
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: ক্যাটালান স্বাধীন-দেশ চাইছে৷ জার্মানি ইতস্তত করছে৷
পেটার: স্পেন-এর কোনও তুলনা মেলা ভার! আমি ক্যাটালানদের ঘৃণা করি৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কেন?
পেটার: ওদের হাবভাবটা হল যেন ওদের মধ্যেই একমাত্র গণতন্ত্র আছে৷ ওরা কি ক’রে সিদ্ধান্ত নেয় অ্যাঁ, যখন ওরা নিজেরাই শতকরা ৪০ শতাংশ… হয় নাকি? এমন ভাব করে যেন ১৯৩৬ ও ১৯৩৭-এর গৃহযুদ্ধে ওরাই ধোয়া তুলসীপাতা ছিল৷ এটাই সবচেয়ে খারাপ৷ ক্যাটালানীয়রা ছিল একই রকমের ভয়ানক৷ ফরাসী লেখক বের্নানো (Louis Émile Clément Georges Bernanos:১৮৮৮-১৯৪৮)-র লেখা প’ড়লে জানা যাবে যে ক্যাটালানীয়রা মালোর্কা(Mallorca)-তে গ্রামের মানুষের ওপর কি করেছিল–শুধু হত্যা আর হত্যাকাণ্ড, মূল স্পেন ভূমিখণ্ডের ফ্রাংকোপন্থীরা যা করেছিল তার মতই জঘন্য৷ এখন ক্যাটালনীয়রা বলছে, কই আমরা তো কলা খাইনি? যত সব নচ্ছার কাণ্ড৷ অল্প কথায় বলতে গেলে মানুষ ইতিহাস থেকে শিক্ষা নেয় না৷ একটুও না, কোনওভাবেই না৷ ইতিহাস হল স্বাধীনতা ও মুক্তির জন্য কৃত জঘন্য কুকর্মের অনুক্রমণিকা৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: এর বিরুদ্ধে কি ভাবে লেখা যায়?
পেটার: আমার ব্যাকরণটা অন্যরকম৷ ঠেঁটামি ক’রে বললে বলতে হয়, আমি অন্য উপায়ে নিজেকে সমৃদ্ধ না ক’রে বিস্তৃত করেছি, ছড়িয়ে দিয়েছি নিজেকে, আমার ভেতরের যে কর্ণপটাহ, সে শুধু ওই কানের পর্দার মধ্যেই সীমিত ছিল না, যুগোস্লাভিয়ার দ্বন্দ্বের শব্দে তা উজ্জীবিত হয়েছিল৷ দ্বন্দ্ব কখনও ক্ষতিকর হয় না৷ এর বেশী আমি কিছু বলতে পারব না৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: সার্বিয়া-তে আপনি শেষ কবে গেছেন?
পেটার: এই গত বছরই ধরুন৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: ও, মাঝে মাঝেই যান বুঝি? গাড়িতে যান?
পেটার: হ্যাঁ, একটা অভাব মনে হয়, না মানে সেরকম না, যাই হোক৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কি করেন ওখানে গিয়ে?
পেটার: গ্রামে চলে যাই৷ মোরাভা-তে যাই, প্রিস্টিনা-তে প্লেনে ক’রে চ’লে যাই, এক বন্ধুর সঙ্গে আলবানিয়ার ভেতর দিয়ে যাচ্ছি, বন্ধুর তো এত ভয়–ও নিজে সার্বিয়ান কিনা–তা সেখানে গিয়ে নেমে প’ড়ে বলেছি, এই নামলাম৷ সকলের মধ্যেই দেখি একটা বন্ধুতার ভাব৷ আমি তো সব সময়েই চাই যেখানে ভয় সেখানেই নেমে পড়তে৷ একেবারে মাঝমধ্যিখানে চলে যাই৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: কিছু ঘটেনি কখনও?
পেটার: না, তাই ব’লে এটাই কিন্তু নিদান নয়৷ যে কোনও মূহূর্তে কিছু ঘ’টে যেতে পারে৷
ডেয়ার ফ্রাইটাগ: মৃত্যুর ভয় নেই আপনার?
পেটার: আলবাৎ আছে৷ সোজা কথা? ভয়ঙ্কর, বাবা ! অনেক সময় লোকে ভাবে, এই তো এইবার কিছু ঘটবে–কিন্তু তখন দেখা যায় যেটা ঘটবার সেটা ঘটল না৷ কেউ ভাবল, আচ্ছা এবার ঘটলেই তো ভাল হয়, তো যে আসবার সে এল না–আমার ভাগ্যটা খুব ভাল৷ কিন্তু আমি অন্যদের কথা ভাবি৷ অন্যদের তুলনায় আমি বরং দেবতাদের বেশী প্রিয়৷
তখন ভাবি: তুমি কেন জীবনপুরের অতিথির মত যাও না–সেই অতিথির মত, যার কিনা ষোল কলা পূর্ণ হয়ে গেছে? কাজ হয় না৷ তুমি জীবনপুরের অতিথি৷ মাঝে মাঝে এই কথাটাই ভাবি৷ বারবার কেউ একজন আসে৷ সে গ্যোয়েটে হোক না হোক৷ আমার ভয়, হয়তো গ্যোয়েটেই৷

দুহাজারপনেরো সালের আমার কিছু ফেসবুক স্ট্যাটাস

যদিও আমি ২০১৯ সাল থেকে ফেসবুকে আর স্ট্যাটাস দিচ্ছি না কিন্তু ২০১৫-১৬ পর থেকেই আমি ফেসবুকে আর তত জড়িতও হচ্ছিলাম না। আগেও আমি আমার ফেসবুক স্ট্যাটাস নিয়ে দুটো ব্লগপোস্ট করেছিলাম ২০১২ থেকে ২০১৪ এর ফেসবুক স্ট্যাটাস নিয়ে। ২০১৪ ও ২০১৬ এর ফেসবুক স্ট্যাটাস নিয়ে আর একটা ব্লগপোস্ট পরবর্তীতে করতে পারি হয়ত কিন্তু ২০১৬ এর পর থেকে আর কোনো ফেসবুক স্ট্যাটাস নিয়ে কোনো ব্লগপোস্ট করার ইচ্ছে আমার নেই।

মোদির সমস্যা সুষমা – কিন্তু মোদি সিদ্ধান্ত নিয়েছেন তিনি সুষমাকে না সরিয়ে তার সাথে ইন্দুরবিলাই খেলবেন – তাই সুজাতা যায় জয়শঙ্কর আসে – এখানে পরাশক্তি আমেরিকা, চীন, রাশিয়ার নর্তনকুর্দন বা বাংলাদেশের গণতন্ত্রের কাপালিকদের কোনো ভূমিকা নেই।

বিএনপি বিএনপি করেন ক্যান বাম কইরা আপনি মজা পান না


একটা ভাষাতাত্ত্বিক ভাবনা : কেউ কি লক্ষ্য করেছেন, আমরা বলি ‘সংলাপ *দাইয়েন না’ আর ইংরেজরা বলে ‘*uck dialogue’।


চীনপন্থীরা যাই ভাবুন না কেন, রাষ্ট্র চীন খুব ভাল করেই জানে বাংলাদেশের স্বাধীনতাই তাকে উপমহাদেশে নতুন জীবন দিয়েছে, তার পাকিস্তান আবদ্ধতা থেকে তাকে বাঁচিয়ে দিয়েছে, আজকের যে BangladeshChinaIndiaMyanmar EconomicCorridor তার আসলে জন্ম হয়েছে ১৯৭১ সালের ১৬ ডিসেম্বর।


ভারতের প্রতিটি মুখ্যমন্ত্রী আর কোনো কিছু না পড়ে শুধু যদি শেখ মুজিবের ছয় দফাটা ভাল করে পড়ত তাহলে আজ ভারতের উন্নয়ন বৈষম্য এত প্রকট হয়ে উঠত না।


অভিজিৎ রায়ের উপর আঘাতের প্রতিবাদ করতে গিয়ে লেখক সমাজের ব্লগ সমাজের অ্যাকটিভিস্ট সমাজের হাজার হাজার বিভক্তি প্রকাশিত। অনেকে এটা দেখে বীতশ্রদ্ধ হয়ে পড়েছেন – আমি বলছি, না, বীতশ্রদ্ধ হবেন না – আমাদের সমাজের চেয়ে আমাদের লেখক ব্লগ অ্যাকটিভিস্ট সমাজ আলাদা হবে কেন? কিন্তু আমি বলে রাখতে চাই এই হাজার হাজার বিভক্তির মাঝেই অনেককে সংহত হতে হবে সংহতি রাখতে হবে সব কিছু দেখে শুনে, সেই সংহতিতেই অন্তর্নিহিত প্রতিবাদের জয়।


ব্যাটিং (পার্টনারশিপ) বোলিং (স্ট্রাইকিং) ফিল্ডিং (টেরিফিক) – এর বাইরে পড়ে থাকলে ২/১টা খেলা জেতা যায় ক্রিকেটবিশ্বে প্রভাবশালী হওয়া যায় না।


১৯৪৭-১৯৭১ = ২৫* [ড্যামেজ]
১৯৭২-১৯৭৫ = ০৪
১৯৭৬-১৯৯৬ = ২১* [ড্যামেজ]
১৯৯৭-২০০১ = ০৫
২০০২-২০০৮ = ০৭* [ড্যামেজ]
২০০৯-২০১৪ = ০৬

৫৩ বিয়োগ ১৫, আরো ৩৮ বছর লাগবে শুধু *ড্যামেজ* শাসনের সমান হতে আমাদের শাসন।


পাড়া পড়শির খবর নাই
সংলাপের ঘুম নাই


বাংলাদেশ ব্যর্থ রাষ্ট্র নয়, ১৯৯৬ সালের অসহযোগের সাথে যারা ২০১২, ২০১৩, ২০১৪, ২০১৫ এর অবরোধহরতালের নামে সন্ত্রাসবাদ জঙ্গিবাদকে মেলাচ্ছেন তারাই ব্যর্থ নাগরিক।


আজ বড় শুভদিন
বইসব তাকে উঠে গেছে

২৭০৩২০১৫


নিরাপদ দূরত্ব বজায় রাখুন, বামপোংটাদের মতো ‘ভারতকে যেভাবে দেখা দরকার’ বা ইসলামবাদী ও ছাগুদের মতো ‘ভারতকে যেভাবে কোপানো দরকার’ এর সাথে আমরা নেই, আমরা গতকালের ভারত বাংলাদেশের ম্যাচের আম্পায়ার আইসিসি ও বিসিসিআই-এর গুষ্টি উদ্ধার করছি মাত্র।


ICC = Indian Cricket Conference


পৃথিবীর সব মূর্তি ভাঙ্গার পরে নিজের মুখটা থেতলে দিও, কারণ সেটাও মূর্তি, এবং তুমি আইএস হও বা তালেবান হিযবুত হও বা হেফাজত, তুমিও চাও তোমার মুখটি পূজিত হোক।


অনেক এলেমদার মুসলিম বলছেন নাস্তিকের কলম চাপাতির কোপের চেয়েও বেশি রক্তক্ষরণ করে – এসব কথা শুনলে মনে হয় পৃথিবীর সব কাজ থেকে তুলে এনে এসব এলেমদার মুসলমানদের প্রথমে অন্ধকার ঘরে নাস্তিকদের লেখা কার্টুন সিনেমা পড়ানো হোক দেখানো হোক শোনানো হোক পাক্কা এক সপ্তাহ বা ক্ষেত্রাক্ষেত্র বিশেষে এক বছর পর্যন্ত এবং এসময়কালে তার শরীরে কোথায় কোথায় রক্তক্ষরণ হয়েছে কী পরিমাণ হয়েছে মাপা হোক, এরপরেই তাকে আলোকজ্জ্বল এক কসাইখানায় নিয়ে গিয়ে কয়েক মিনিট কোপানো হোক, মাপা হোক রক্তক্ষরণের পরিমাণ, এবং দুক্ষেত্রের পরীক্ষালব্ধ জ্ঞান সংরক্ষণ করা হোক পরবর্তী এই শ্রেণীর এলেমদার মুসলমানদের জন্য।


কালো এখনো কালো
আমেরিকা এখনো আমেরিকা
ওবামা সাদাদের কালো ওবামা


জমিদাররা যে সুবিধা ভোগ করেন তার উৎস দুটি

১. যেসমস্ত জমিতে আগে ভূমিকর ছিল না তাতে চাষ শুরু ও করস্থাপন
২. চিরস্থায়ী বন্দোবস্তের সুযোগে সাধারণভাবে জমির খাজনা বৃদ্ধি

– রামমোহন রায়

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W N Lees এর হিসাব

১৭৯৩ (চিরস্থায়ী বন্দোবস্ত শুরুর বছর) সালে বাংলার আবাদি জমির পরিমাণ ৩কোটি একর – ১৮৫৭ (প্রজাস্বত্ব বিল উত্থাপনের বছর) সালে বাংলায় আবাদি জমির পরিমাণ বৃদ্ধি পেয়ে দাঁড়ায় ৭কোটি একর!


বোম্বেতে আমি যতবার গেছি একে অমানুষদের শহর মনে হয়নি – কিন্তু যখনই কোনো বোম্বের নায়কের অপরাধ ও শাস্তির জেল জামিন ফিরিস্তির খবর মাথায় হাতুড়ি পেটাতে থাকে তখন বুঝি বলিউড বিনোদন কেন্দ্র নয় – ওই টাকার পাহাড় যারা গড়ে দেয় বোম্বের তারকারা তাদের ফুটপাতের নেড়ি কুত্থার চেয়েও অবজ্ঞাত মনে করে।


১৯৭১ শুধু বাংলাদেশের মুক্তিযুদ্ধের বছর নয় আমার জন্মসালও।


বাংলাদেশের বড় বড় কয়েক জন সাংবাদিককে ১ ২ ৩ মাসের চুক্তিতে মন্ত্রী করা হোক – মেয়াদ শেষ হওয়ার কয়েক দিন আগে বা পরে ওদেরকে আকস্মিক মন্ত্রীত্ব থেকে অব্যাহতি দেয়া হোক – কয়েক বছর কয়েক শীর্ষ সাংবাদিকের সাথে নিয়মিত এটা করা হলে সাংবাদিকগুচ্ছসকল বুঝতে পারবেন মন্ত্রীত্ব থাকা মন্ত্রীত্ব যাওয়া রাজনৈতিক পৃথিবীর সবচেয়ে আটপৌরে ব্যাপার।


১৯৫৮ সালের The Pakistan Observer দেখছিলাম – সেবছর পাটের উৎপাদন হয়েছিল ৫৫ লাখ বেইল ( ১৮২.২৫কেজি = ১ বেইল হিসেবে ১০০২৩৭৫০০০ কেজি) – এবছর অর্থাৎ ২০১৫ সালে পাটের কৃষকের কাছ থেকে ক্রয়মূল্য কমপক্ষে ২৫টাকা/কেজি – এহিসেবে ১৯৫৮ সালের উৎপাদিত পাটের আজকের দাম দাঁড়ায় ২৫০৫৯৩৭৫০০০টাকা। প্রতি কেজি পাটে কমপক্ষে ৫০টাকা/কেজি নানাস্তরে ব্যবসা হয় আজকের দিনে সেব্যবসার মূল্যমান দাঁড়ায় ৫০১১৮৭৫০০০০টাকা। ১৯৫৮ সালের শুধু পাটখাতের থেকে ন্যূনতম আয় যদি পাকিস্তানের সাথে ২০১৫ সালে সমন্বয় করা যায় তাহলে পাকিস্তানকে আমাদেরকে এটাকাটা (পাঁচ হাজার এগারো কোটি সাতাশি লক্ষ পঞ্চাশ হাজার টাকা মাত্র) দিতে হয়। আপনাদের সবার স্মরণে আছে আমরা ২৩টি অর্থবছর পাকিস্তানের অধীনস্থ ছিলাম – শুধুমাত্র পাটখাত থেকে পাকিস্তানের আয়কে যদি আমরা এবছর সমন্বয় করতে চাই তাহলে কত টাকা পাকিস্তানকে আমাদেরকে দিতে হয়? আমার মনে হয় না টাকার অংকটা ১লক্ষ কোটির কম হবে!


আরেকটি মধ্যরাতের স্বাধীনতা – আজ থেকে ছিটমহল থাকবে না।


কোনো গানই আমাকে পাগল করে না, আমি গানকে শিল্পকর্ম হিসেবেই দেখি, আর সব শিল্পকর্ম আমি ঠাণ্ডা চোখে দেখি – গানেও এর কোনো ব্যতিক্রম হয় না।


শুকনো আমপাতার দৃঢ় সূক্ষ্ম জাল আমার ছোটোবেলা থেকেই প্রিয়। কিন্তু সেই আমপাতা যে দূষণ ঠেকাবে, সীসা পারদ শুষে নেবে কে জানত? যাদবপুর বিশ্ববিদ্যালয়ের গবেষকদের এই গবেষণার একশত ভাগ সাফল্য কামনা করছি আমি।


তিনি বললেন, সবই ঠিক আছে কিন্তু বাংলাদেশের মুসলমানগুলো কেমন যেন হিন্দুবৌদ্ধমার্কা।

আমি বললাম, ঠিকই আছে।

আরবের মুসলমানগুলোও তো কেমন ইহুদিখ্রিস্টানমার্কা।
ইরানতুরানের মুসলমানগুলোও তো কেমন পারসিকঅগ্নিউপাসকমার্কা।


শিশুকিশোরদের কথা শুনতে আমার খুব ভাল লাগে, কারণ ওরা আশ্চর্য শব্দবন্ধ উপহার দেয়, তেমনি একটা শব্দবন্ধ পেলাম এখনই ‘পুজার ইদে আমাদের বাসায় এসো’।


এখানে গতকাল কিছু সাপের সাথে হয়েছিল দেখা
ওদেরকে যদিও এখানে যাচ্ছে না দেখা
কথা হয়েছিল ওদের সাথে
বলেছিল ওরা ভালই আছে
খেয়েদেয়েসাঁতরেসুঁতরে
আতুর চিত্রকরের ব্যাকুল ছবি তোলা ওরা খুবই উপভোগ করছে
আরো বলেছিল চিত্রকর ভয় পায়
না হয় কামড়ে তারা করে দিত কিছু ফিজিওথেরাপি
সাপবৈদ্য বলেছিল তাতে অতিসহজেই সেরে যেত
চিত্রকরের হাতের চিড়তন্দ্রাচ্যুতি


সিআখা বাংলাদেশের রারপু

সিরাজুল আলম খান : ইতিহাসের এক ব্যর্থ খলনায়ক

সময়টা সত্তরের দশকের মাঝামাঝি। ৭ নভেম্বরের ঘটনাবলীর কিছু পরে জনপ্রিয় ‘সাপ্তাহিক বিচিত্রা’ তার প্রচ্ছদের শিরোনাম দেয়, ‘সিরাজুল আলম খানঃ বাংলাদেশের রাজনীতির রহস্য পুরুষ’। তাতে লম্বা দাঁড়ি এবং চুলওয়ালা এক ব্যক্তির ছবি ছাপা হয়। অনেকটা যেন কার্ল মার্কস বা রাসপুটিনের মত দেখতে। এ ব্যক্তিটিকে বাংলাদেশের রাজনীতির একজন গুরুত্বপূর্ণ ব্যক্তি হিসাবে পরিচয় করিয়ে দেওয়া হয়। তিনি নেপথ্যে থাকেন। কিন্তু দেশের এমন কোন তাৎপর্যপূর্ণ রাজনৈতিক ঘটনা নেই, যাতে তিনি মূখ্য ভূমিকা পালন করেন না।

এ ব্যক্তিটি জনসম্মুখে আসেন না। বক্তৃতা, বিবৃতি দেন না; সেমিনার, সিম্পোজিয়াম এ যান না। এমনকি, সাংবাদিকদের সাথে কথাও বলেন না। তিনি কোনো সংবাদপত্র বা ম্যাগাজিনে সাক্ষাৎকারও দেন না। কোনো রাজনৈতিক দলের সদস্যও নন তিনি। আড়ালে থাকেন সব সময়। কেমন যেন রহস্যে ঘেরা মানুষ।

রহস্যের প্রতি মানুষের একটা সহজাত আকর্ষণ রয়েছে। যা কিছু রহস্যময়, তাই যেন আকর্ষণীয়। বাংলাদেশের মধ্যবিত্তের প্রিয় চরিত্র তখন মাসুদ রানা। ইতিমধ্যে কর্নেল তাহের নামে এক ব্যক্তির নেতৃত্বে ঘটে গেছে এক ব্যর্থ অভ্যুথান। এর পিছনেও নাকি এ রহস্যময় লম্বা চুল, দাঁড়িওয়ালা ব্যক্তিটি।

এর কিছু পূর্বে, বিচিত্রা বছরের আলোচিত চরিত্র করে হাইকোর্ট মাজারের নুরা পাগলাকে। প্রচ্ছদে ছবি দেওয়া হয় নুরা পাগলার। লম্বা চুল, দাঁড়ি, হাতে গাঁজার কল্কি। লম্বা দাঁড়ি চুলের ব্যক্তির প্রতি বস্তুবাদী পাশ্চাত্যেই যেখানে জনমানসে আগ্রহের জায়গা তৈরি হয়; সেখানে ভাববাদ, ভক্তিবাদ, সুফিবাদ, লালন আর সহজিয়ার দেশ বাংলাদেশে তাঁদের তো একটা বাড়তি আবেদন থাকবেই।

বলিভিয়ায় নিহত হওয়া চে পুঁজিবাদী, অপুঁজিবাদী সব দেশেই তখন প্রবল জনপ্রিয়। কিছুদিন পূর্বে নিহত হয়েছেন নকশাল আন্দোলনের জনক চারু মজুমদার। তারই ধারাবাহিকতায় অনেকটা একই রকমভাবে নিহত হয়েছেন চারু মজুমদারের ভাব শিষ্য সিরাজ শিকদার।

ঘটনা এখানেই থেমে থাকেনি। হত্যার মিছিলে সামিল হন কর্নেল তাহেরও। ব্যর্থ অভ্যুত্থানের ফলশ্রুতিতে গোপন বিচারের নামে হত্যা করা হয় তাঁকেও। তাঁদের সবার চাওয়া একই ছিল। সেটা হল সমাজতান্ত্রিক রাষ্ট্র ব্যবস্থা।

বিচিত্রা থেকে জানা গেল সিরাজুল আলম খানও সেটা চান। আরো জানা গেল, জাসদ গঠন করে বঙ্গবন্ধু সরকারের বিরুদ্ধে দক্ষযজ্ঞ বাঁধিয়ে দেয়া ব্যক্তিটিও নাকি সিরাজুল আলম খান। ফলে, বাংলাদেশের রাজনীতিতে তিনি পরিচিতি পেয়ে যান রহস্য পুরুষ হিসাবে। আর লম্বা চুল দাঁড়ির জন্য কাপালিক। তবে, তাঁর অনুসারী জাসদ নেতা কর্মীরা তাঁকে ডাকেন দাদা হিসাবে।

৭ নভেম্বরের ব্যর্থ অভ্যুত্থানের পর জিয়া বুঝতে পেরেছিলেন তাঁকে ক্ষমতায় টিকে থাকতে হলে জাসদকে ভেঙ্গে তছনছ করতে হবে। জিয়ার শাসনামলে জাসদের উপর নেমে আসে স্টিমরোলার। হাজার হাজার নেতাকর্মী এ সময় গ্রেফতার হন। সাথে দাদা সিরাজুল আলম খানও। তিনি সহ কেন্দ্রীয় নেতৃত্ব জেলে থাকা অবস্থাতেই জাসদ ভেঙ্গে হয় বাসদ। জিয়ার উদ্দেশ্য সফল হয়। তারপরের জাসদের ইতিহাস হল ক্রমশ নিঃশেষ থেকে নিঃশেষিত হওয়ার। একের পর এক ভাঙ্গন আসতে থাকে জাসদে।

সিরাজুল আলম খান ১৯৮১ সালে দীর্ঘ কারাভোগের পর মুক্তি পান। কারামুক্তির পরও তিনি একাকী, নিভৃত জীবন যাপন করতে থাকেন। এরপর রাজনৈতিক অঙ্গনে আর তিনি কোনো গুরুত্বপূর্ণ ভূমিকা পালন করতে পারেননি। বরং, তাঁকে দেখা যায় রবের জাসদকে দিয়ে সামরিক শাসক এরশাদের তাঁবেদারি করতে। এরশাদ পতনের পর তিনি বাংলাদেশের রাজনৈতিক দৃশ্যপট থেকে সম্পূর্ণ অদৃশ্য হয়ে যান। সাধারণ মানুষ তাঁকে কখনোই তেমনভাবে চেনেনি, যারা তাঁর সম্পর্কে জানতেন, তাঁদের অনেকেই ইতিমধ্যে তাঁকে ভুলে যান।

আশির কাছাকাছি বয়সে সিরাজুল আলম খান আজ জীবন সায়াহ্নে উপনীত। শারীরিকভাবে তিনি অনেকটা অসুস্থ্য। জীবনের প্রান্তে এসে হঠাৎ করে তিনি তাঁর ভাব শিষ্য শামসুদ্দিন পেয়ারার অনুলিখনে ‘আমি সিরাজুল আলম খান’ শিরোনামে সম্প্রতি একটি গ্রন্থ প্রকাশ করেছেন। এক প্রাক্তন সহকর্মী বইটি আমাকে পাঠিয়েছেন।

বইটি হাতে আসার পর প্রথমে যতটা উল্লসিত হয়েছিলাম, পড়া শেষ করে ততটাই হতাশ হয়েছি। বইটা পাবার পর ভেবেছিলাম ১৯৭১-৭৫ কালপর্বে তাঁর ভূমিকা কি ছিল সেটা হয়ত শেষ বয়সে অকপটে তিনি জাতির সামনে তুলে ধরবেন। কিন্তু বইটিতে অত্যন্ত সুকৌশলে তিনি তাঁর ভূমিকা এড়িয়ে গেছেন। মাত্র কয়েক পাতায় এ কালপর্ব সম্পর্কে তিনি যা বলেছেন, তাতে নতুন কিছু নেই। ইতিমধ্যে যে বিষয়গুলো আমরা জানি, সেগুলোই খুব দায়সারাভাবে, কয়েক পাতায় তিনি এখানে উল্লেখ করেছেন। এতে একটা বিষয় স্পষ্ট যে, বাংলাদেশের রাজনীতিতে নেপথ্যে থেকে তিনি যে কলকাঠি নেড়েছেন, সেটা তিনি জাতির সামনে বলে যেতে চান না।

বইটার মূল ফোকাস ১৯৬২-৭০ সময়কালে তাঁর ভূমিকা কি ছিল তার উপর। ১৯৬২ সালে সিরাজুল আলম খান ঢাকা বিশ্ববিদ্যালয়ের গণিত বিভাগের ছাত্র। বিশ্বব্যাপী তখন ঔপনিবেশিকবিরোধী জাতীয় মুক্তি সংগ্রামের সময়। তাঁর ছোঁয়া লাগে সিরাজুল আলম খানের মাঝেও। তিনি তখন ছাত্রলীগের সদস্য।অনেকটা তারুণ্যের ফ্যান্টাসি থেকেই যেন তখন তিনি আব্দুর রাজ্জাক এবং কাজী আরেফ আহমেদকে সঙ্গে নিয়ে ছাত্রলীগের মাঝে গড়ে তুলেন ‘নিউক্লিয়াস,’ যার লক্ষ্য হবে দেশ স্বাধীন করা।

এ নিউক্লিয়াসকে পরবর্তীতে তাঁরা ‘স্বাধীন বাঙলা নিউক্লিয়াস’ বলতে থাকেন, যাকে আবার একটা সময় পর ‘বাংলাদেশ লিবারেশন ফোর্স’ বা বিএলএফ হিসাবে ডাকা হয়। এ বিএলএফের গেরিলা উইং হিসাবে ১৯৭১ সালে মেজর জেনারেল সুজান সিং উবানের প্রত্যক্ষ তত্ত্বাবধানে ভারতের দেরাদুনে গড়ে তোলেন ‘জয়বাংলা বাহিনী, ’যা সাধারণের কাছে ‘মুজিব বাহিনী’ নামে পরিচিত ছিল।

১৯৬২ সালে সিরাজুল আলম খানই যে প্রথম স্বাধীনতার কথা ভাবেননি এটা তাঁর বইয়েই উল্লখ আছে। এতে তিনি জানাচ্ছেন, ১৯৪৮ সালে তোয়াহা একটা প্রবন্ধে প্রথম দেশ স্বাধীন করবার কথা বলেন। পঞ্চাশের দশকে ঢাকা বিশ্ববিদ্যালয়ের কয়েকজন শিক্ষক বুঝতে পেরেছিলেন পাকিস্তানী রাষ্ট্র কাঠামো টিকে থাকবে না। ১৯৫৭ সালের কাগমারী সম্মেলনে মাওলানা ভাসানী জাতীয় পর্যায়ের নেতা হিসাবে পাকিস্তানকে ‘আসসালাম ওয়ালাইকুম’ বলেন। বস্তুত ১৯৬২ সালের মধ্যেই, গণমানসে না হলেও, সমাজের খুব ক্ষুদ্র একটা অগ্রসর অংশের মাঝে স্বাধীনতার ধারণা জন্মলাভ করে গিয়েছিল।

ষাটের দশকে তৎকালীন পূর্ব পাকিস্তানের তরুণ সমাজের একটা উল্লেখযোগ্য অংশ বিশ্বব্যাপী বাম রাজনীতির স্বর্ণ যুগের প্রভাবে বিপ্লবী চিন্তায় আক্রান্ত। সিরাজুল আলম খানও বাম সাহিত্যের প্রতি আগ্রহী হয়ে উঠেন। কিন্তু তিনি তাঁর বইতে স্পষ্ট উল্লেখ করেছেন, বাম সাহিত্য তাঁকে টানেনি। ইউরোপে জন্ম লাভ করা মার্কসীয় চিন্তাধারা বরং তার কাছে পূর্ব পাকিস্তানের প্রেক্ষাপটে অবাস্তব মনে হয়েছে। বাম রাজনৈতিক দল এবং ছাত্র সংগঠনসমূহও বাংলার জনগণের মনন এবং জাতীয়তাবাদী চেতনা বুঝতে অক্ষম বলে তিনি মন্তব্য করেছেন। তিনি আকৃষ্ট হয়েছিলেন বঙ্গবন্ধু এবং আওয়ামী লীগের জাতীয়তাবাদী চিন্তাধারা দ্বারা। স্বাধীনতার পূর্বে আওয়ামী লীগ গণতন্ত্র এবং পুঁজিবাদী পথেই দেশের উন্নয়নের কথা ভাবত। শীতল যুদ্ধকালীন বিশ্বে আওয়ামী লীগকে তখন মার্কিন ঘেঁষা দল হিসাবেই মনে করা হত। সিরাজুল আলম খান সে পথেরই অনুসারী ছিলেন।

আওয়ামী লীগের জাতীয়তাবাদী চিন্তা দ্বারা উদ্বুদ্ধ হয়েই তিনি নিউক্লিয়াসের বিস্তার ঘটাবার উদ্যোগ নেন। ১৯৭০-৭১ সাল নাগাদ এর সদস্য সংখ্যা কয়েক হাজারে দাঁড়ায়। সিরাজুল আলম খান একে গোপন সংগঠন হিসাবে দাবী করলেও এটি সে অর্থে গোপন সংগঠন ছিল না, যে অর্থে সেসময়কার বাম রাজনৈতিক দলগুলি ছিল। একটি বৈধ সংগঠনের মাঝে আরেকটি সংগঠন গোড়ে তুলে একে গোপন দাবী করবার বিষয়টি হাস্যকর। বরং, তিনি যে কাজটা ১৯৬২ সাল থেকে করেছেন সেটা হল ছাত্রলীগের মাঝে একটি শক্তিশালী, সুশৃঙ্খল উপদল গড়ে তোলা, যার নেতৃত্ব ছিল তাঁর হাতে। এ উপদলটিকে তিনি চেষ্টা করেছেন মূল সংগঠনের মাঝে গোপন রাখতে।

এখন প্রশ্ন হল, এ উপদল গঠন করবার দরকার হল কেন? এটি প্রথমে বিপ্লবী রোমান্টিসিজম জাত হলেও সেই তরুণ বয়স থেকেই কি একই সাথে তিনি আওয়ামী রাজনীতির নেপথ্য নিয়ামক হয়ে উঠবার স্বপ্ন দেখছিলেন? তিনি কি তখন থেকেই ভাবতে শুরু করেছিলেন, দেশ স্বাধীন হলে তিনিই হয়ে উঠবেন ক্ষমতার কেন্দ্রবিন্দু?

উচ্চাভিলাষী সিরাজুল আলম খান রাজনীতির মাঠে নামার সাথে সাথে একটা বিষয় বুঝে গিয়েছিলেন যে, বঙ্গবন্ধু বা মাওলানা ভাসানীর মত নেতা হতে পারা তো দূরের কথা, তাঁর পক্ষে মণি সিংহ বা অধ্যাপক মোজাফফর আহমদের মত নেতা হওয়াও সম্ভব হবে না। তাই তিনি চিন্তা করেছিলেন ভিন্ন পথ ধরার, যাতে নেতা না হতে পারলেও পর্দার আড়ালে থেকে তিনি মূল নেতৃত্বকে নিয়ন্ত্রণ করতে পারেন। আর এ নিয়ন্ত্রক হবার স্বপ্নে বিভোর হয়েই তিনি স্বয়ং বঙ্গবন্ধুকে নিজের নিয়ন্ত্রণে নিয়ে আসবার বিষয়টা ভাবতে থাকেন। বইটি অধ্যয়ন করলেই সিরাজুল আলম খানের এ চিন্তাধারা এবং এ সংক্রান্ত কার্যক্রম স্পষ্ট হয়ে ওঠে।

নেপথ্যে থেকে নিয়ন্ত্রক হবার ধারণা কোন নেতার বা বিপ্লবীর থাকে না। বিশ্বের দেশে দেশে জাতীয়তাবাদী নেতাদের বাদ দিলেও; এমনকি, বড় বড় বিপ্লবীরাও কখনোই নেপথ্যে থাকেন নাই। লেনিন, মাও, ক্যাস্ট্রো, চে গুয়েভারা, হো চি মিন, আনোয়ার হোজ্জা থেকে শুরু করে চারু মজুমদার বা সিরাজ শিকদার কেউই নেপথ্যে থেকে রাজনীতি করেননি। রাজনীতির প্রয়োজনে তাঁরা আত্মগোপনে গিয়েছেন, কিন্তু নেপথ্যে কখনো চলে যাননি। গান্ধী, নেহেরু, বঙ্গবন্ধুর মত নেতারা কখনো আত্মগোপনেও যাননি। এর চেয়ে জেলে যাওয়াকে তাঁরা অধিক যৌক্তিক মনে করেছেন।

ইতিহাসের দিকে তাকালে দেখা যায় নেপথ্যে থেকে নিয়ন্ত্রক হবার অভিপ্রায় আমরা পাই রাশিয়ার রাসপুটিনের মাঝে। তিনি পিছনে থেকে জারের নিয়ন্ত্রক হয়ে উঠেছিলেন এবং পরিণতিতে নির্মম হত্যাকাণ্ডের শিকার হয়েছিলেন। বইটিতে উল্লেখ না করলেও তাঁর কর্মপদ্ধতি অনুসরণ করলে একটি বিষয় অত্যন্ত পরিস্কার হয়ে যায় যে, এ রাসপুটিন ছিলেন সিরাজুল আলম খানের আদর্শ। তাঁর মতো তিনিও চেয়েছিলেন সদ্য জন্ম নেয়া বাংলাদেশ নামক রিপাবলিকটির রাসপুটিন হয়ে উঠতে। এ সুদূর প্রসারী লক্ষ্যকে সামনে নিয়েই নিউক্লিয়াস গড়ে তুলবার পর তিনি স্বাধীনতার লক্ষ্যে কাজ করে গেছেন। আর তাঁর জবানীতেই তিনি বলেছেন, ১৯৬৫ সালে তিনি সিদ্ধান্ত নেন নেপথ্যে চলে যাবার। কেন তিনি এ সিদ্ধান্ত নিলেন, এর ব্যাখ্যা তিনি বইয়ের কোথাও দেননি।

নিউক্লিয়াসকে বইটিতে এমনভাবে তুলে ধরা হয়েছে, যেটা পড়লে পাঠকের মনে হবে বঙ্গবন্ধুকে সামনে আইকন হিসাবে রেখে, সিরাজুল আলম খানের নেতৃত্বে একমাত্র নিউক্লিয়াসের কার্যক্রমের ফলেই বুঝি ক্রমান্বয়ে পূর্ব পাকিস্তানে স্বাধীনতার ক্ষেত্র প্রস্তুত হয়েছে। স্বাধীনতা সংগ্রামের ক্ষেত্র তৈরি এবং মুক্তিযুদ্ধে নিউক্লিয়াস সদস্যরা গুরুত্বপূর্ণ ভূমিকা পালন করেছেন, এ বিষয়ে কোন সন্দেহ নেই। কিন্তু ছাত্রলীগের অভ্যন্তরের একটি গোপন উপদল বাংলাদেশের মুক্তি সংগ্রামের মূল নিয়ামক, এটি ইতিহাসে বস্তুনিষ্ঠ দাবী নয়। ইতিহাসকে এভাবে বিশ্লেষণ করলে, তৎকালীন যেকোন গোপন দলও দাবী করতে পারে, তারাই নেপথ্যে থেকে গণ আন্দোলনগুলো সংগঠিত করেছিল। গণ আন্দোলনগুলোতে গোপন দল, সংগঠন, উপদলগুলোর অংশগ্রহণ থাকে। কিন্তু, গোপন উপদলের উপর নির্ভর করে দুনিয়ার কোথায়ও গণ আন্দোলন গড়ে তোলা সম্ভব হয়নি।

১৯৭১ সালে মুক্তি সংগ্রাম শুরু হলে সিরাজুল আলম খান এবং তাঁর নিউক্লিয়াসের সদস্যরা ভারত চলে যান। কিন্তু প্রবাসী সরকারের অধীনে মুক্তি বাহিনীতে যোগ না দিয়ে তাঁরা ভারতের উচ্চ পদস্থ সামরিক কর্মকর্তাদের প্রত্যক্ষ সহয়তায় কয়েক হাজার সদস্যের ‘জয় বাংলা’ বাহিনী গড়ে তোলেন। এ বাহিনীকে মুক্তি বাহিনীর চেয়ে উন্নত মানের সমরাস্ত্র এবং ট্রেনিং দেওয়া হয়।

সিরাজুল আলম খান দাবি করেছেন, এ বাহিনী গড়ে তুলবার আগে এ বিষয় বা অন্য কোনো কিছু নিয়ে ভারতের সাথে তাঁর কোনো যোগাযোগ হয়নি। তাঁর দাবিটি সত্য ধরে নিলেও যে প্রশ্নটি সামনে আসে সেটি হল, নিউক্লিয়াসের সদস্যরা সবাই আওয়ামী লীগের সদস্য হলেও, তাঁরা কেন প্রবাসী সরকারের অধীনে মুক্তি বাহিনীতে যোগ না দিয়ে আলাদা বাহিনী গড়ে তুললেন বা ভারতকে গড়ে তুলতে দিলেন। ভারত যে উদ্দেশ্যেই এ বাহিনী গড়ে তুলুক একটি বিষয় পরিস্কার, সিরাজুল আলম খান এ সুযোগটি নিয়েছেন এ ভেবে যে, এতে তিনি এ বাহিনীর সহযোগীতায় মুক্তিযুদ্ধের নিয়ন্ত্রকের ভূমিকায় চলে যেতে পারবেন।

দেশ স্বাধীন হবার পর যখন তিনি দেখতে পেলেন যে ক্ষমতার কেন্দ্রবিন্দু থেকে তিনি অনেক দূরে চলে যাচ্ছেন, তখন চাপে রাখবার কৌশল হিসাবে বঙ্গবন্ধুকে তিনি জাতীয় সরকার গড়ে তুলতে বলেন। প্রসঙ্গত উল্লেখ্য যে, জাতীয় সরকারের ধারণা গণতান্ত্রিক রাষ্ট্র কাঠামোর সাথে সামঞ্জস্যপূর্ণ নয়। প্রাকারান্তরে এটি মূলত এক দলীয় শাসন।

একটি গণতান্ত্রিক রাষ্ট্রের বৈশিষ্ট্য হল ছোট, বড় সব দল নিজ নিজ অবস্থানে থেকে সংবিধানের আওতায় ভূমিকা পালন করা। ভারত বা যুক্তরাষ্ট্রের মত আপাত গণতান্ত্রিক রাষ্ট্রগুলিতে সঙ্কটকালীন সময়ে কখনোই জাতীয় সরকার গঠিত হয়নি। কিন্তু সিরাজুল আলম খান দেশ স্বাধীন হবার অব্যবহিত পর থেকেই বঙ্গবন্ধুকে জাতীয় সরকারের নামে এক দলীয় শাসনের দিকে নিয়ে যাবার জন্য চাপ সৃষ্টি করেন। এ ক্ষেত্রে ব্যর্থ হবার পর বঙ্গবন্ধু সরকারকে বেকায়দায় ফেলবার জন্য তিনি ‘বৈজ্ঞানিক সমাজতন্ত্রের’ শ্লোগান দিয়ে ছাত্রলীগে ভাঙ্গন ধরান এবং জাসদ গঠন করেন।

বইটিতে তিনি স্পষ্ট করে উল্লেখ করেছেন, জাসদ গঠনের লক্ষ্য ছিল বঙ্গবন্ধুর সরকারকে উৎখাত করা এবং জাসদের নেতৃত্বে ‘জাতীয় সরকার’ তথা একনায়কতান্ত্রিক শাসন কায়েম করা। এ সরকারের নেপথ্য গুরু হবেন সিরাজুল আলম খান। বঙ্গবন্ধু সরকারের প্রভাব বিস্তারকারীর ভূমিকায় না থাকতে পেরে তিনি পরিকল্পনা করছিলেন, এ সরকারকে ফেলে দিয়ে নিজেই নেপথ্য থেকে দেশের সর্বেসর্বা হয়ে উঠবার।

এ লক্ষ্যে শুধু জাসদ গঠন করেই তিনি ক্ষান্ত হননি। দলটির ‘অঙ্গসংগঠন’ হিসাবে গড়ে তোলেন স্বেচ্ছাসেবক ‘মিলিশিয়া’ বাহিনী, যা জনগণের কাছে ‘গণবাহিনী’ নামে পরিচিত। এ গণবাহিনীর ঢাকা অঞ্চলের প্রধান ছিলেন হাসানুল হক ইনু। এ বাহিনীর মূল লক্ষ্য ছিল সারা দেশে বিশৃংখলা, অরাজকতা, নৈরাজ্য সৃষ্টি করে বঙ্গবন্ধু সরকারের পতনের পথ তরান্বিত করা। এ বাহিনী সেসময় সারা দেশে ব্যাপক ত্রাসের রাজত্ব কায়েম করে। এসব কাজের জন্য ‘প্রাপাগান্ডা উইং’ হিসাবে তাঁরা প্রতিষ্ঠা করেন ‘গণকণ্ঠ’ পত্রিকা, যার সম্পাদক ছিলেন কবি আল মাহমুদ। এ পত্রিকা সেসময় মুজিব সরকারের বিরুদ্ধে ব্যাপক নেতিবাচক প্রচারণা চালায়। শেখ কামালের ব্যাংক ডাকাতির গল্প এরাই প্রথম চালু করে।

তাহলে দেখা যাচ্ছে, এক দিকে কর্নেল ফারুক, রশিদ এবং অপরদিকে সিরাজুল আলম খান, রব ও ইনুরা দুটো ভিন্ন প্লাটফরম থেকে একই লক্ষ্যে কাজ করছিলেন। ফারুক, রশিদরা সফল হয়েছিল, অপর গ্রুপটি হয়নি। ফারুক, রশিদরা মুসলিম জাতীয়াতাবাদের রাজনীতিতে বিশ্বাস করতেন। সে লক্ষ্য বাস্তবায়নের কথা মাথায় রেখেই তাঁরা ১৫ অগাস্টের নির্মম হত্যাকাণ্ড সংগঠিত করেন। অপরদিকে, রাজনৈতিক সুবিধার জন্য চরমতম আদর্শগত পথ ভ্রষ্টতার নজির স্থাপন করেন সিরাজুল আলম খান।

বামদের ভাষায় ‘বুর্জোয়া গণতান্ত্রিক’ আওয়ামী লীগের রাজনীতি থেকে এক লহমায় তিনি সেই বামদের—যাদের তিনি কিছুদিন আগেও সমালোচনা করেছেন— ‘বৈজ্ঞানিক সমাজতন্ত্রের’ আদর্শের ‘ধারক’ হয়ে উঠেন। এবং সে আদর্শ বাস্তবায়নে হিটলারের ন্যাশনাল সোশালিস্ট পার্টির বাংলা অনুবাদ জাতীয় সমাজতান্ত্রিক দল করে, দল গঠন করেন। আদর্শগত ডিগবাজি তাঁর এখানেই শেষ হয়ে যায়নি। এরশাদ আমলে তাঁকে আবার দেখা যায় মুসলিম জাতীয়তাবাদী এরশাদের সাথে হাত মিলাতে। বইটিতে তিনি উল্লেখ করেছেন, এরশাদের সাথে তিনি চারবার দেখা করেছেন এবং দাবি করেছেন, উপজেলা ব্যবস্থার ধারণা তাঁর থেকেই এরশাদ নিয়েছেন।

প্রসঙ্গত উল্লেখ্য যে, মার্কস তাঁর পূর্ববর্তী সমাজতান্ত্রিক চিন্তকদের চিন্তাধারা বাতিল করে নিজের চিন্তাধারাকে প্রতিষ্ঠা করবার জন্য পূর্বোক্তদের চিন্তাধারাকে ‘ইউটোপীয় সমাজতন্ত্র’ (যার দূরবর্তী দুর্বল বাংলা হল কাল্পনিক সমাজতন্ত্র) আখ্যায়িত করে নিজের ধারণাকে ‘বৈজ্ঞানিক সমাজতন্ত্র’ বলে অভিহিত করেছেন। বাংলাদেশের সিপিবিসহ মার্কস পরবর্তী দুনিয়ার সমস্ত কমিউনিস্ট পার্টির আদর্শই হল এই ‘বৈজ্ঞানিক সমাজতন্ত্র। কোনো বাম দলই তাদের সমাজতন্ত্র যে বৈজ্ঞানিক, এভাবে আলাদা করে উল্লেখ করে না। কিন্তু, সিরাজুল আলম খান অত্যন্ত চতুরতার সাথে বাম রাজনৈতিক কর্মীদের মাঝে একটা কনফিউশন তৈরির লক্ষ্যে, সমাজতান্ত্রিক ধ্যান-ধারণা সম্পর্কে পর্যাপ্ত জ্ঞান না রেখে, শুধুমাত্র রাজনৈতিক অসততার জায়গা থেকে, তাঁর কর্মী এবং অনুসারীদের সমাজতন্ত্রের আগে বৈজ্ঞানিক শ্লোগান দিতে বলেন।

১৫ অগাস্টের নির্মম ঘটনার মধ্যে বঙ্গবন্ধুর বাকশাল সরকারের অবসান ঘটবার পর সিরাজুল আলম খান সু্যোগ খুঁজতে থাকেন ক্ষমতা দখল করবার। এ সুযোগের ধারাবাহিকতায় তিনি কর্নেল তাহেরকে দিয়ে ৭ নভেম্বরের ব্যর্থ অভ্যুত্থান সংগঠিত করেন, যার ফলশ্রুতি হল জিয়াউর রহমানের ক্ষমতায় আসা। এ অভ্যুত্থান পরিচালনা করবার জন্য তাহেরকে দিয়ে সেনাবাহিনীর অভ্যন্তরে তিনি গঠন করেন ‘বিপ্লবী সৈনিক সংস্থা’। এ সংস্থার হাতে নির্মম হত্যাকাণ্ডের শিকার হন খালেদ মোশাররফ, মেজর হায়দারসহ মুক্তিযুদ্ধের সপক্ষের সেনাবাহিনীর অনেক প্রতিভাবান অফিসার এবং সৈনিক।

এদের লাশ যখন ক্যন্টনমেন্টে পড়ে ছিল তখন ইনুসহ জাসদের অনেক নেতাকর্মীকে ঢাকার রাস্তায় উল্লাস করতে দেখে গেছে অভ্যুত্থান সফল হয়েছে এটা ভেবে। অভ্যুত্থানের ক্ষেত্র তৈরি করবার জন্য জাসদ সে সময় ব্যাপক প্রচারণা চালায় খালেদ মোশাররফকে ভারতীয় চর আখ্যা দিয়ে।

৭ নভেম্বরের ঘটনার পর সামরিক শাসক এরশাদের সাথে হাত মিলানো ছাড়া সিরাজুল আলম খানের রাজনীতিতে আর কোন উল্লেখ করবার মত ভূমিকা নেই। বর্তমানে আসম রবসহ জাসদের ক্ষুদ্র একটা অনুসারী রাজনীতির এ ব্যর্থ খলনায়ককে গুরু মনে করেন। রব বইটির পরিশিষ্টে এক সাক্ষাৎকারে অকপটে বলেছেন, রাজনীতিতে যুক্ত হওয়ার সময় থেকে আজ পর্যন্ত দাদার নির্দেশের বাইরে এক পাও তিনি ফেলেন নাই এবং দাদা যতদিন বেঁচে থাকবেন, ততদিন তাঁর নির্দেশ মতই তিনি পরিচালিত হবেন।

সেই দাদার নির্দেশেই রবসহ সেদিন জাসদ কর্মীরা শ্লোগান দিয়েছিল, ‘মুজিব, মণি, মোজাফফর, বাংলার মীর জাফর’। কিন্তু বঙ্গবন্ধু এবং তাঁর দলের সাথে বেঈমানী করে কারা বাংলার ইতিহাসে মীর জাফরের ভূমিকায় অভিনয় করেছিল, সেটি আজ জাতির কাছে পরিস্কার।

[পাদটীকা : দাদা সিরাজুল আলম খানের বাংলাদেশের রাসপুটিন হবার আকাঙ্ক্ষা বাস্তবায়ন করতে যেয়ে জাসদের অনেক নেতা কর্মী প্রাণ হারিয়েছেন, যা তাদের হিসাবে ৩০ হাজার। এ লক্ষ্যে তাঁরা অনেকের প্রাণ সংহারও করেছেন। পুরো বইটিতে জাতির কাছে না হোক, জাসদের নেতা কর্মীদের কাছে ক্ষমা চাওয়া বা অনুশোচনার বিষয় তো নেই-ই, এমনকি এত প্রাণ ঝরে পড়বার বিষয়টি একটি লাইনেও উল্লেখ নেই। এ ধরণের ক্ষমা না চাওয়া, অনুশোচনা বিহীন জীবন আরেক জনের ক্ষেত্রে দেখা যায়। তিনি হলেন গোলাম আজম। ]

Greta Thunberg reaches New York after two-week sailing journey across Atlantic

“The determination and perseverance shown during your journey should embolden all of us taking part in next month’s #ClimateAction Summit.”

Kashmir is an Indian colony

Kashmir is the Test Bed for a New Model of Internal Colonialism

The prime minister and the home minister have both insisted that the special status of Jammu and Kashmir, stuck in as a temporary provision of the Indian constitution, was an egregious anomaly which had to go. Since Kashmir is an integral part of India, it should be treated exactly like the other parts of the country.

By abolishing Article 370, they argue, Kashmir has been brought on par with the rest of India. In the process, they have applied a classic colonial strategy: extend a common measure to the colony to justify why it must be treated differently.

The problem with the princely states

There are specific reasons why Articles 370 and 371 were included in the Indian constitution. The temporary special provisions of these articles were not prompted by Jammu and Kashmir alone. When Mountbatten announced his partition plan in June 1947, several major princely states such as Travancore, Hyderabad and Bhopal were toying with the idea of not joining either India or Pakistan and instead setting up independent sovereign states. Mountbatten firmly rejected this possibility. This led to hectic negotiations with each of the princely states on the terms of accession. To allay the fears of the princes that they would lose their sovereign powers, it was announced that accession would mean that the laws of the dominion government – India or Pakistan – would apply to the states only on three subjects: defence, external affairs and communications. On other matters, the states would be free to come to whatever agreement they wished with the dominion they joined.

Those were the terms of the first instruments of accession with all of the states which chose India – more than five hundred of them – although most of them were clubbed into States Unions such as Saurashtra, Madhya Bharat, Travancore-Cochin, Rajasthan, Patiala and East Punjab, and several smaller states were merged with neighbouring provinces. While the princes became constitutional heads called Rajpramukhs, the state governments now had responsible ministries headed by prime ministers. Each state or states union was supposed to set up its own representative constituent assembly to decide how far it would accept the Indian constitution that was being drafted in New Delhi. This requirement was an attempt by the Indian political leadership to introduce an element of popular consent into the process of accession by the princes, and also use the popular will there as a check on the ambition of the princes.

With a mixture of assurances and threats from Mountbatten and Vallabhbhai Patel, and the diplomatic energy of V. P. Menon, Patel’s right hand man in the states ministry, nearly all the princes were finally persuaded to accede in exchange for a generous privy purse. A problem arose with Junagadh, a tiny state in Kathiawar, whose nawab decided to join Pakistan even though most of his subjects were Hindu. Following a popular revolt led by local Congressmen who set up a provisional rebel government, and a blockade supported by Indian troops, the Nawab fled to Pakistan, leaving behind his diwan, Shah Nawaz Bhutto, (Zulfikar Ali Bhutto’s father) to negotiate the accession to India. A plebiscite was held in Junagadh in which 99% voted in favour of joining India.

The nizam of Hyderabad held out for more than a year, believing he could play off India and Pakistan and remain independent. He would not agree to the Indian insistence on a plebiscite, since 85% of his subjects were Hindu and the result was a foregone conclusion. At one point, the Indian government was willing to give the nizam a railway line to an Indian seaport, a guaranteed 45% reservation for Muslims in the state’s constituent assembly and the right to maintain his own army – far more than anything that was given to Jammu and Kashmir. But Nizam Osman Ali was by this time a virtual prisoner in the hands of a fanatical rabble-rouser called Kasem Razvi, head of an armed militia of Razakars, who wanted Hyderabad to join Pakistan.

Casting aside every piece of sane advice, the nizam turned down the Indian offer. In the end, in September 1948, two days after Jinnah’s death, an armoured division of the Indian army supported by bombers of the air force swept into Hyderabad, leading to the quick surrender of the nizam’s forces and his accession to India. While there was little fighting between the two armies, the entry of the Indian forces led to massive communal violence in various parts of the state, provoked in the first place by the Razakars but followed by a severe retaliation by Hindus. There was no political agreement that produced the accession of Hyderabad to India; just a military takeover. Hence, there was no plebiscite and no constituent assembly. The state was put under the charge of a military governor.

In Jammu and Kashmir, the accession to India signed by Maharaja Hari Singh in October 1947 and the military campaign by the Indian army in Kashmir led to a ceasefire, supervised by the United Nations, in January 1949. In the meantime, there was a political agreement by which the maharaja appointed Sheikh Abdullah of the National Conference as prime minister and agreed to convene a constituent assembly. There was also an assurance on both sides, later endorsed by the UN Security Council, to ratify the accession “in accordance with the wishes of the people”. None of these constitutional terms of accession were unique to Jammu and Kashmir.

Articles 370 and 371

By mid-1949, as the process of constitution making was coming to a close in New Delhi, only Saurashtra, Travancore-Cochin, Mysore and Jammu and Kashmir had managed to set up their constituent assemblies.

At the request of the Indian government, B. N. Rau, the constitutional expert, drafted a model constitution for the states which did not find much approval. Finally, it was decided that all necessary constitutional matters relating to the states, now called Part B States, would be included in the Indian constitution.

At this time, the Saurashtra constituent assembly resolved to accept the Indian constitution in full and disbanded itself. When India’s constitution was promulgated in January 1950, only three states still had constituent assemblies that had not finished their work. Hence, Article 370 was included to define the relation between the Union government and Jammu and Kashmir until the latter’s constituent assembly came up with its own constitution.

Article 371 was a similar temporary provision for ten years that allowed the Union government to declare by presidential order which of its laws would or would not be extended to a Part B state. The immediate reason for this was to accommodate Mysore and Travancore-Cochin, whose constituent assemblies had still not accepted the Indian constitution.

The general elections of 1952 brought in elected Congress ministries in all Part B states, including Mysore and Travancore-Cochin which then proceeded to accept the Indian constitution and dissolve themselves. Thus, from 1952, Article 371 became, in V. P. Menon’s words, “a dead letter”. But Jammu and Kashmir had a National Conference government. Soon, Sheikh Abdullah fell foul of the leadership in New Delhi and was removed from power and arrested. Bakshi Ghulam Mohammed, Abdullah’s cabinet colleague, became prime minister and later joined the Congress. In 1956, the Jammu and Kashmir constituent assembly produced a constitution for the state and disbanded itself.

There is one strand of legal opinion that believes that with this event the provisions of Article 370 became permanent features of the Indian constitution that could not be changed by any authority. Others believe that in the absence of the constituent assembly, the elected legislature of Jammu and Kashmir would have to approve of any such change. In any event, Article 370 was a recognition that there had to be an element of consent of the Kashmiri people in the evolving relation between the state and the rest of India. This is especially significant in view of the fact that the promised plebiscite was never held.

At the same time, Article 371 acquired an extended life because periodic political agitations in various parts of India ended up in agreements that required special constitutional provisions defining the relations of particular states with the Union. Thus, Maharashtra and Gujarat were given special powers to set up developmental boards for Vidarbha, Marathwada and Kutch. Union laws cannot apply to Nagaland, without the agreement of the state assembly, in matters of the religion and social practices of the Naga people, customary law, and ownership of land. Similar special provisions also exist for Mizoram. There are special provisions for Assam, Manipur, Arunachal Pradesh, Sikkim and Goa – provisions that do not apply to the other states.

Few people remember that when Sikkim was annexed by Indian forces during the Emergency in 1975, it was first included in India as an “associate state”, a unique category, and then regularised after the people of Sikkim ratified by a plebiscite the abolition of the monarchy and union with India. This proves that despite the desire for legal uniformity, the specific political conditions under which the people of different parts of the country agree to join the Indian state requires a flexible federal structure. Without it, the dominating force of the state must subjugate the willing consent of the people.

Kashmir as an Indian colony

Nowhere is this proved more tellingly, and tragically, than in Jammu and Kashmir. Over the years, in the course of puppet regimes, rigged elections, popular insurgency, military repression and terrorist violence, the autonomy given by Article 370 was serially diluted, by presidential orders from the Centre as well as with the approval of the state assembly. The Congress party, which ruled in Delhi for most of the last five decades, was primarily responsible for this. True, since the Kashmir dispute had become an international issue and the main bone of contention between Pakistan and India, it was the foreign policy and security aspects that dominated the thinking of those in power. The wishes of the people of Kashmir became insignificant.

This attitude propagated by decision-makers in New Delhi has percolated into the common sense of ordinary people in the rest of India. They have come to believe that Kashmir is a property of India – a valuable piece of real estate that Pakistan wants to grab – and that Kashmiris are a nuisance who must be taught to behave. Of course, democratic decorum required periodic gestures of consultation with local politicians and a nod to Kashmiriyat. But the idea that order had to be maintained in Kashmir by occasional emergencies and a permanent military occupation became thoroughly normalised. The present regime in Delhi, boosted by a new resurgence of nationalist assertion, has now thrown away the veil.

In the old days, liberal governments in imperial Britain or France justified a dual policy of democracy at home and autocracy in the colonies by pointing out that even though democracy was universally the best form of government, the colonial peoples were not yet ready for it. They needed a spell of enlightened authoritarian rule before they could be trusted with the rights of freedom. Those are the words that BJP leaders are now using to justify the extraordinary clampdown in Kashmir. They admit that conditions are harsh but it is all for the ultimate good of Kashmiris.

The rhetoric marks a change in the way nationalism is understood in India. Fifty years ago, Indian nationalism was still primarily anti-colonial. It saw itself as fighting against the colonial exploitation and racial discrimination perpetrated by Western imperial powers and was in solidarity with freedom struggles in Africa and Southeast Asia. Now India prefers to think of itself as one of the great powers of the world. What do Indians have in common with the people of Zimbabwe or Sudan or Palestine? Why, like all great powers, we too have our own colonial problem in Kashmir which we will now solve clinically and unsentimentally, in a way our previous governments had never dared to do.

There are speculations on why the BJP government chose this moment to abolish Article 370, dismember Jammu and Kashmir and bring it under direct physical control. Perhaps the impending deal in Afghanistan between the United States and the Taliban and the strategic advantage this might give to Pakistan had something to do with it. There may be plans afoot for property development and demographic change in Kashmir to alter the effective political character of the state, but those plans would take years to bear fruit. Or perhaps it was the utter confusion and despair in the ranks of the opposition parties that presented an opportunity to the government to push the measure through both houses of parliament. The legality of the step will certainly come under judicial scrutiny in the days to come. But the political implications for the Indian people of what has been done are not merely alarming but catastrophic.

Political consequences

First of all, it creates a precedent by which an original and much discussed constitutional provision touching upon the basic structure of federal relations between the Union and the states has been annulled by executive order, ratified by a simple majority in Parliament, without any consultation with the elected representatives of the people of the concerned state.

Second, it gives the Union government the power to partition a state without any reference to its people or their elected legislature.

Third, in a complete reversal of the normal process of integration of the federating parts into the whole, a state that has existed since the beginning of the constitution has been demoted to a Union territory, supposedly in order to make it better suited for development and democracy. One cannot think of a more colonial reasoning than that.

It is distressing that even those parties and leaders who should have been most concerned about the implications of this move for the federal polity have fallen in line or remained silent. The thrust of this majoritarian logic of colonising nationalism will not stop at Kashmir. Every minority identity that appears to stand in the way of a homogeneous nationhood – language, religion, caste, gender – will come under attack. Only the Hindu upper-caste male who speaks Hindi will have the sovereign privilege of not having to prove his Indianness.

Unlike the old kind of colonialism which was discredited by the international order after decolonisation, internal colonialism is a domestic matter that has no rules. Is India becoming the laboratory for developing the constitutional rules of internal colonialism? Unfortunately, those who may be its next victims seem not to be worried.

‘সাম্যবাদের বিপদ’ : একটি প্রাচীন ব্রিটিশ পুস্তিকা